16 February 2026, 20:23

250.000 Menschen protestieren in München gegen das iranische Regime

Eine große Menschenmenge steht vor einem Gebäude und hält Schilder und Fahnen in den Händen, mit Bäumen, Laternenmasten und Strommasten mit Drähten im Hintergrund und einem sichtbaren Himmel.

250.000 Menschen protestieren in München gegen das iranische Regime

In ganz Deutschland sind massenhafte Proteste in Solidarität mit iranischen Demonstranten ausgebrochen. Allein in München versammelten sich 250.000 Menschen, um das iranische Regime zu verurteilen. Gleichzeitig haben sich die politischen Spannungen zugespitzt, nachdem ein Schreiben der Vereinten Nationen an die iranische Führung für Kritik deutscher Politiker sorgte.

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Die Kundgebung in München zählte zu den größten Protesten gegen die iranische Regierung der letzten Jahre. Die Demonstranten forderten ein Ende der Menschenrechtsverletzungen – Berichten zufolge wurden im Iran bereits 40.000 Menschen getötet, weil sie sich gegen das Regime ausgesprochen hatten.

In einer anderen Entwicklung kritisierte der CDU-Politiker Armin Laschet UN-Generalsekretär António Guterres scharf für ein Glückwunschschreiben an die iranischen Behörden. Guterres' Büro erklärte später, es handele sich um eine standardmäßige jährliche Grußbotschaft, die an alle UN-Mitgliedstaaten zu deren Nationalfeiertagen verschickt werde. In dem Schreiben wurden weder die anhaltenden Proteste noch die Menschenrechtsverstöße erwähnt.

Die Lage bleibt angespannt. Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hatte sich zuvor hinter die iranischen Protestierenden gestellt, doch bei der Aufarbeitung der Regimeverbrechen gab es bisher kaum Fortschritte. Ein zentraler Streitpunkt in den Nahost-Verhandlungen bleibt die mutmaßliche Beteiligung des Irans an staatlich gefördertem Terrorismus.

Die Münchner Demonstrationen zeigten die breite Ablehnung der iranischen Regierung. Gleichzeitig halten die diplomatischen Spannungen wegen der UN-Kommunikation mit Teheran an. Die Menschenrechtsverletzungen und die Terrorismusvorwürfe gegen das Regime bleiben ein zentrales Thema in der internationalen Debatte.