09 November 2025, 14:16

Abschied mit Popcorn-Chaos: Die *taz* feiert das Ende ihrer Printära

Eine Gruppe von Menschen, die an Tischen mit Essen, Fernsehern, Lampen, hängenden Papieren und Vorhängen in einem Raum sitzt.

Abschied mit Popcorn-Chaos: Die *taz* feiert das Ende ihrer Printära

Die taz verabschiedete sich mit einer lebhaften Feier im taz-Haus in Berlin-Kreuzberg von ihrer Printausgabe. Die Veranstaltung am Abend des 16. Oktober markierte das Ende einer Ära, als die letzte werktägliche Druckausgabe eintraf. Der Abend begann mit Reden der Chefredakteurinnen Barbara Junge und Ulrike Winkelmann, die ihre Emotionen zum Ausdruck brachten und auf die Geschichte der Zeitung zurückblickten. Auch Bundestagsvizpräsident Omid Nouripour (Bündnis 90/Die Grünen) richtete Worte an die Gäste und würdigte die Bedeutung der taz. Während der Feier versuchten Volontäre, durch ein Bingospiel und – vermutlich – mit Hilfe der Erfrischungen den Mindestlohn zu erreichen. Die Geschäftsführung teilte die Gefühle der Redaktion: Erleichterung, Erschöpfung, Stolz und Unglauben über den Wandel. Doch die Feier nahm eine unerwartete Wendung, als eine Popcornmaschine defekt wurde und unter den Gästen für Chaos sorgte. Viele suchten Schutz in der bereits überfüllten taz-Kantine, in der sich neugierige Zuschauer drängten. Trotz des unerwarteten Popcorn-Debakels war die "Seitenwende"-Party ein würdiger Abschied für die Printausgabe der taz. Die Geschichte der Zeitung wurde gefeiert, und die Zukunft wurde begrüßt, als die letzte werktägliche Druckausgabe eintraf. Gäste, darunter auch Leserinnen und Leser, kamen zusammen, um diesen bedeutenden Moment in der Geschichte des Mediums zu würdigen.