Politik-Experte gibt Prognose zur AfD-Wahl ab - AfD tritt in Bayern an – doch die Chancen auf Erfolge sind gering
Rechtspopulistische AfD tritt bei bayerischen Kommunalwahlen am 8. März an
Die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD) geht bei den bayerischen Kommunalwahlen am 8. März ins Rennen. Zwar stellt die Partei bereits in drei ostdeutschen Städten die Bürgermeister, doch ihre Siegchancen in Bayern gelten als gering. Aktuelle Umfragen zeigen nur 20 Prozent Zustimmung für die AfD in der Region, während 80 Prozent sie ablehnen.
In Ostdeutschland hat die AfD bereits Bürgermeisterwahlen für sich entschieden, darunter in Altenberg, einem Wintersportzentrum, wo André Barth im Januar 2026 mit 61,8 Prozent der Stimmen gewann. Zudem regiert die Partei in Großschirma und Pirna – letzteres dient als Verwaltungszentrum für den Landkreis. Diese Erfolge stehen in krassem Gegensatz zu ihren Aussichten in Bayern.
Bei den bevorstehenden Wahlen in Bayern kandidiert die AfD für Spitzenämter in München und Nürnberg sowie in mehreren Landratswahlen. Zwar sind direkte Siege unwahrscheinlich, doch einige Bewerber könnten in Stichwahlen kommen, die zwei Wochen später stattfinden, falls niemand die absolute Mehrheit erreicht. Analysten zufolge könnten enttäuschte Wähler die AfD aus Protest gegen die etablierten Parteien unterstützen.
Trotz begrenzter Zustimmung spiegelt die Teilnahme der Partei an der Wahl eine breitere politische Unzufriedenheit wider. Zwar bleibt sie in Bayern eine Randerscheinung, doch ihre Kampagnen deuten auf den Versuch hin, über die ostdeutschen Hochburgen hinaus zu wachsen.
Die AfD wird in Bayern genau beobachtet – selbst wenn ein Sieg unwahrscheinlich scheint. Stichwahlen könnten der Partei dennoch eine Bühne in wichtigen Rennen bieten. Bisher bleibt ihr Einfluss jedoch auf Ostdeutschland konzentriert, wo sie bereits drei Kommunen regiert.






