Alemannia Aachen setzt auf Pseftis – doch Riemann bringt neue Tiefe ins Tor
Elias BraunAlemannia Aachen setzt auf Pseftis – doch Riemann bringt neue Tiefe ins Tor
Alemannia Aachen verpflichtet erfahrenen Torhüter Manuel Riemann – doch Mersad Selimbegović setzt weiter auf Fotios Pseftis
Trotz der Verpflichtung des routinierten Schlüsselfigurs Manuel Riemann plant Cheftrainer Mersad Selimbegović, Fotios Pseftis als seine Nummer eins zwischen den Pfosten zu belassen. Unterdessen bereitet sich die Mannschaft auf ein schwieriges Duell vor: Im nächsten Spiel trifft Aachen auf den TSV 1860 München.
Selimbegović lobte die Münchner vor dem Aufeinandertreffen in höchsten Tönen. Er bezeichnete sie als "einen starken Gegner mit herausragenden Einzelspielern" und warnte, dass die Mannschaft trotz ihrer Verletzungssorgen "nach wie vor äußerst gefährlich" sei.
Der Aachener Trainer äußerte sich auch anerkennend über die Arbeit von Markus Kauczinski, dem 55-jährigen Cheftrainer der Löwen. Kauczinski, bekannt für seine ruhige und erfahrene Art, hat sein Team zuletzt durch schwierige Phasen geführt – darunter zwei 1:1-Unentschieden gegen Rot-Weiss Essen und den VfL Osnabrück. Selimbegović schätzt besonders Kauczinskis Fähigkeit, junge Spieler zu entwickeln und das Team trotz einer langen Verletztenliste effektiv zu führen.
Riemann bringt zusätzliche Tiefe in Achens Kader, doch Selimbegovićs Entscheidung, Pseftis den Vorzug zu geben, unterstreicht sein Vertrauen in die aktuelle Aufstellung. Nun rückt in den Fokus, wie seine Mannschaft mit der Bedrohung durch Kauczinskis widerstandsfähige Münchner Elf umgehen wird.
Das anstehende Spiel wird Achens Defensive vor eine harte Prüfung stellen – gegen ein taktisch diszipliniertes Team des TSV 1860. Die Wertschätzung Selimbegovićs für Kauczinskis Arbeitsweise zeigt, welche Herausforderung bevorsteht. Auch wenn Riemann zunächst nicht in der Startelf steht, könnte seine Präsenz im Laufe der Saison noch entscheidend werden.