22 January 2026, 14:37

ALPINA B3 GT schafft 7:51 Minuten auf dem Nürburgring – doch der BMW M3 bleibt schneller

Ein Mercedes-Benz SLS AMG GT3 ist auf der Nürburgring positioniert, mit grünem Gras und einer Wand im Hintergrund und der Straße, die sich vor ihm erstreckt.

ALPINA B3 GT schafft 7:51 Minuten auf dem Nürburgring – doch der BMW M3 bleibt schneller

Der ALPINA B3 GT hat eine Runde auf der Nürburgring-Nordschleife in 7 Minuten und 51 Sekunden absolviert. Damit liegt er hinter dem BMW M3 CS und dem M3 Touring, die beide schnellere Rundenzeiten vorweisen können. Die Marke setzt weiterhin auf Luxus statt auf reine Höchstleistungen.

Das neueste Modell von ALPINA, der B3 GT, erzielte auf dem Nürburgring eine Rundenzeit von 7:51 Minuten. Zwar ist er damit eine Sekunde schneller als der ALPINA B4 Gran Coupé, doch bleibt er hinter den Zeiten des BMW M3 CS und des M3 Touring zurück. Welcher Testfahrer für diese Runde verantwortlich war, gab das Unternehmen nicht bekannt.

Die Marke konzentriert sich weiterhin auf Gran Turismos, die auf Komfort und Langstreckenfahrten ausgelegt sind. Im Gegensatz zu den rennstreckenorientierten Modellen von BMW M vermeidet ALPINA den direkten Vergleich mit leistungsoptimierten Fahrzeugen. Künftige Modelle werden sich an Fahrer richten, die Wert auf hohe Geschwindigkeiten auf langen Strecken legen – nicht auf Rundenrekorde.

Geplant sind eigenständige ALPINA-Modelle auf Basis größerer BMW-Plattformen, die im Premiumsegment angesiedelt sein werden. Der Fokus wird voraussichtlich auf Fahrzeugen wie der 7er-Reihe und dem X7 liegen, statt auf kleineren Modellen wie dem B3. Diese Strategie unterstreicht die Positionierung der Marke als luxuriöse Alternative zu BMW M und Rolls-Royce.

Das Ergebnis des B3 GT auf dem Nürburgring zeigt ALPINAs Ausgleich zwischen Leistung und Eleganz. Auch künftige Modelle werden diesen Ansatz verfolgen und Käufer ansprechen, die Hochgeschwindigkeitskomfort suchen. Die Marke bleibt damit klar von der rennstreckenbetonten Ausrichtung von BMW M abgegrenzt.