Anna Scherer polarisiert mit *Gleichheitswahn* – Mutter von fünf Kindern gegen linke Ideologie
Elias BraunAnna Scherer polarisiert mit *Gleichheitswahn* – Mutter von fünf Kindern gegen linke Ideologie
Anna Scherer – mit 37 Jahren und fünf Kindern sorgt sie mit ihrem Debüt Gleichheitswahn für Furore
Die 37-jährige Mutter von fünf Kindern, Anna Scherer, macht mit ihrem ersten Buch Gleichheitswahn von sich reden. Kürzlich stellte sie ihr Werk in der Bibliothek des Konservatismus in Berlin vor, einer privat finanzierten Einrichtung, die 2012 gegründet wurde. Bekannt für ihre pointierten Ansichten zu Migration, Feminismus und Rassismus, hat Scherer auf TikTok bereits über 160.000 Follower gesammelt – und das, obwohl sie sich selbst als Person of Color bezeichnet.
In ihrem Buch kritisiert Scherer, was sie als schädliche linke Politik wahrnimmt. Sie argumentiert, dass unkontrollierte Migration – insbesondere durch Anhänger des Islam – den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland bedrohe. Gleichzeitig behauptet sie, der Rechtsextremist Sven Liebich habe durch Gesetze wie das Selbstbestimmungsgesetz an Einfluss gewonnen.
Scherer lehnt Begriffe wie „People of Color“ oder „Schwarze Menschen“ als politisch aufgeladen ab. Stattdessen wendet sie sich gegen die Vorstellung, Rassismus sei eine „strukturelle Verschwörung der Weißen“. Ihre Kritik gilt auch „Safe Spaces“ in Museen, die ausschließlich schwarzen Besuchern vorbehalten sind – echte Integration, so Scherer, bedeute ein Miteinander ohne Trennung.
Darüber hinaus wirft sie Feministinnen vor, Themen wie Geschlechtertrennung, Massenmigration und sexuelle Gewalt zu ignorieren. Als entschiedene Gegnerin von Abtreibung beschreibt sie ihren Lebenssinn darin, Kinder großzuziehen. Ihr Auftritt in der Sendung 13 Fragen, in dem sie sich gegen ein Verbot der rechtspopulistischen AfD aussprach, löste breite Spottreaktionen aus.
Scherer geißelt zudem die aktuelle Fixierung auf Hautfarbe in öffentlichen Debatten als „giftig, krank und spaltend“ – sie vertiefe gesellschaftliche Gräben, statt sie zu heilen.
Mit Gleichheitswahn stellt Scherer progressive Narrative zu Rassismus, Geschlecht und Migration infrage. Besonders brisant: Sie inszeniert sich sowohl als Kritikerin linker Politik als auch als Person of Color. Die Rezeption ihres Buches wird voraussichtlich die polarisierenden Diskussionen widerspiegeln, die sie bereits ausgelöst hat.