Augsburger verliert fünfstelligen Betrag durch Krypto-Betrug mit falschen Renditeversprechen
Johanna MüllerAugsburger verliert fünfstelligen Betrag durch Krypto-Betrug mit falschen Renditeversprechen
Ein Mann aus dem Raum Augsburg hat durch einen Kryptowährungs-Betrug einen hohen fünfstelligen Geldbetrag verloren. Der Schwindel begann, nachdem er auf eine Online-Werbung reagiert hatte, die ungewöhnlich hohe Renditen versprach. Die Polizei warnt nun vor unseriösen Anlageangeboten und rät zur Vorsicht.
Das Opfer stieß zunächst über eine Anzeige in den sozialen Medien auf den Betrug, die schnelle und beträchtliche Gewinne garantierte. Nach dem ersten Kontakt wurde er dazu überredet, Geld auf Krypto-Konten zu überweisen, die von den Betrügern kontrolliert wurden. Trotz mehrfacher Zahlungen erhielt er niemals eine Auszahlung – was schließlich seine Zweifel weckte.
Als dem Mann klar wurde, dass er hereingelegt worden war, erstattete er Anzeige bei der Polizei. Die Ermittler bestätigten, dass der Gesamtverlust im unteren sechsstelligen Bereich liegt. Die Behörden raten der Bevölkerung dringend, Anlageangebote vor einer Investition gründlich zu prüfen.
Die Polizei empfiehlt, sich vor finanziellen Entscheidungen an Verbraucherberatungsstellen oder juristische Fachleute zu wenden. Zudem sollte man den rechtlichen Status, den Firmensitz und den Ruf eines Unternehmens überprüfen. Potenzielle Anleger sollten alle Vertragsbedingungen genau lesen und sich nicht von unrealistischen Gewinnversprechen unter Druck setzen lassen.
Für weitere Informationen hat die Polizei eine spezielle Seite zum Anlagebetrug veröffentlicht: polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/kredit-und-anlagebetrug/. Bei Rückfragen kann man sich an die Pressestelle des Polizeipräsidiums Schwaben Nord wenden.
Der Fall zeigt die Gefahren unregulierter Anlagegeschäfte – insbesondere solcher, die online beworben werden. Die Polizei betont erneut, wie wichtig es ist, bei vermeintlich lukrativen Finanzangeboten skeptisch zu bleiben. Wer Betrug vermutet, sollte dies umgehend melden, um weitere Verluste zu verhindern.






