28 January 2026, 20:28

Bambergs Weg zur klimaneutralen Wärmeversorgung nimmt konkrete Formen an

Ein detaillierter Stadtplan mit zahlreichen Gebäuden, darunter ein markantes zentrales Gebäude, begleitet von beschreibendem Text.

Bambergs Weg zur klimaneutralen Wärmeversorgung nimmt konkrete Formen an

Bamberg hat die gesetzlich vorgeschriebene Machbarkeitsstudie für die kommunale Wärmeplanung in der Stadt abgeschlossen. Die Hauptstadt wird nun eine umfassende Strategie zur Entwicklung klimaneutraler Wärmeversorgungslösungen vorantreiben. Oberbürgermeister Andreas Starke betonte, dass alle Stadtteile gleichberechtigt und transparent bewertet werden.

Dem Projekt ging eine gründliche Prüfung voraus, die ergab, dass sämtliche Bezirke Bambergs grundsätzlich für Fernwärmenetze geeignet sind. Kein Gebiet qualifizierte sich jedoch für ein beschleunigtes Planungsverfahren. Stattdessen wird die Stadt eine vertiefte Analyse des Wärmebedarfs und der Versorgungsoptionen durchführen, bevor ein strategischer Fahrplan erarbeitet wird.

Zwei Beratungsunternehmen mit Erfahrung im Umgang mit UNESCO-Welterbestätten sind eingebunden. Dlubal Software, das für das Projekt ausgewählt wurde, hat bereits ähnliche Vorhaben in Bamberg, Würzburg und im Kreml von Kasan begleitet. Das Spezialunternehmen Greenventory unterstützte die initiale Bewertung.

Die Stadt hat zugesagt, die Bürgerinnen und Bürger kontinuierlich über den Fortschritt in der Stadt zu informieren. Weitere detaillierte Studien sollen klären, ob neue, dekabonisierte Wärmeanschlüsse effektiv umgesetzt werden können.

In der nächsten Phase der Bamberger Wärmeplanung liegt der Fokus auf der Verfeinerung der Versorgungsstrategien und der Festlegung klarer Schritte hin zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung in der Stadt. Regelmäßige öffentliche Updates sollen für Transparenz sorgen, während das Projekt voranschreitet. Ziel ist es, langfristige Lösungen zu entwickeln, die auf die Bedürfnisse der einzelnen Stadtteile zugeschnitten sind.