Bambergs Zukunft wird verhandelt: Wohnen, Bildung und Recht im Fokus
Zwei entscheidende Sitzungen in Bamberg: Finanzausschuss und Stadtrat beraten über Wohnen, Bildung und Recht
Die Bamberger Stadtverwaltung hat für nächste Woche zwei zentrale Sitzungen angesetzt. Den Anfang macht am Dienstag, dem 24. März, der Finanzausschuss, gefolgt von einer Sitzung des Stadtrats am darauffolgenden Tag. Beide Gremien befassen sich mit drängenden kommunalen Themen – von den Wohnkosten bis zu rechtlichen Auseinandersetzungen.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können entweder persönlich teilnehmen oder die Sitzungen ohne vorherige Anmeldung live im Internet verfolgen. Die Tagesordnungen und zugehörigen Unterlagen stehen bereits zur Einsicht bereit.
Finanzausschuss: Maxplatz-Quartier und Klage gegen Tourismusabgabe Der Finanzausschuss tritt am Dienstag um 16:00 Uhr im Großen Ratssaal des Rathaus am Maxplatz zusammen. Auf der Agenda stehen unter anderem ein Sachstandsbericht zum Projekt Maxplatz-Quartier sowie die Verpachtung von sechs neuen Klassenzimmern. Zudem berät das Gremium über Bambergs Bewerbung für das Bundesprogramm "Lebendige Demokratie!", das die Förderperiode 2026–2032 abdeckt.
Ein weiterer zentraler Punkt ist der Beschluss der Stadt, sich der Verfassungsbeschwerde Münchens anzuschließen. Mit dieser Klage wird das Verbot von Tourismusabgaben nach dem Kommunalabgabengesetz (KAG) angefochten.
Stadtrat: Mietspiegel, Jugendamt und Klimabeirat Am folgenden Tag kommt der Stadtrat um 16:00 Uhr im Hegel-Saal des Konzerthauses und Kongresszentrums Bamberg zusammen. Die Ratsmitglieder befassen sich mit dem qualifizierten Mietspiegel 2026 und der Entwicklung der Wohnkosten. Zudem stehen Anträge zur Aufhebung von Abstandsregelungen im Baubereich zur Debatte. Weiterhin werden Änderungen der Satzung des Jugendamts sowie Neuberufungen für den Klimabeirat behandelt. Den Abschluss bildet die Auswertung der Ideen aus der Bürgerversammlung vom vergangenen Dezember.
Die Türen öffnen für beide Sitzungen jeweils eine halbe Stunde vor Beginn. Die Live-Übertragungen sind ohne Registrierung über die Website der Stadt abrufbar.
Die anstehenden Beschlüsse werden Bambergs Kurs in den Bereichen Wohnen, Bildung und Recht in den kommenden Monaten prägen. Die Ergebnisse könnten sich auf Fördergelder, lokale Steuern und die Bürgerbeteiligung auswirken. Sämtliche Unterlagen, inklusive Tagesordnungen und Dokumente, sind online einsehbar.






