Bauarbeiter stürzt durch ungesicherte Gerüstöffnung in Kallmunz und wird schwer verletzt
Hannah BöhmMann fällt von Gerüst und verletzt sich - Bauarbeiter stürzt durch ungesicherte Gerüstöffnung in Kallmunz und wird schwer verletzt
Schwerverletzter Bauarbeiter nach Sturz durch Gerüstöffnung in Kallmunz
Ein 48-jähriger Bauarbeiter wurde am Dienstagmorgen in Kallmunz im Landkreis Regensburg schwer verletzt. Der Mann stürzte durch eine offene Luke in einem Gerüst und wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Sein Zustand bleibt unklar, während Ärzte das Ausmaß seiner Verletzungen bewerten.
Der Unfall ereignete sich, als der Arbeiter durch die ungesicherte Öffnung stürzte. Er landete auf einer Leiter darunter, was den Aufprall möglicherweise abmilderte. Nach dem Sturz gab er an, kein Gefühl mehr in den Beinen zu haben.
Die Feuerwehr traf schnell ein, um den Verletzten aus dem Gefahrenbereich zu bergen. Rettungskräfte stabilisierten den Mann, bevor er in die Intensivstation geflogen wurde. Ärzte überwachen nun seine Verletzungen, doch es gibt noch keine offiziellen Updates zu seinem Zustand.
Die Ursache des Vorfalls wird noch untersucht. Deutsche Vorschriften für Gerüste, wie die DIN EN 12811 und die DGUV Regel 101-04, schreiben strenge Sicherheitsmaßnahmen vor – darunter Geländer, Fußleisten und sichere Verankerungen. Trotz dieser Regeln zeigen offizielle Zahlen, dass es in Deutschland jährlich etwa 1.200 bis 1.500 Gerüstunfälle gibt, davon 20 bis 30 mit tödlichem Ausgang, meist durch Abstürze.
Der Arbeiter befindet sich weiterhin in intensivmedizinischer Behandlung, während die Behörden klären, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Abstürze aus der Höhe zählen zu den häufigsten Ursachen für Verletzungen auf Baustellen. Die Ermittlungen konzentrieren sich oft auf die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften. In den kommenden Tagen werden weitere Details zu seinem Gesundheitszustand und den Umständen des Vorfalls erwartet.






