19 December 2025, 14:01

Baupreise steigen weiterhin deutlich

Eine Baustelle in der Innenstadt mit Fahrzeugen und Gebäuden links, unter einem blauen Himmel.

Baupreise steigen weiterhin deutlich - Baupreise steigen weiterhin deutlich

Baupreise steigen weiter deutlich an

Baupreise steigen weiter deutlich an

Baupreise steigen weiter deutlich an

  1. Dezember 2025, 10:11 Uhr

Stichworte: Inflation, Bayern, Fürth, Preise, Statistik, Bauwesen, Industrie, Finanzen

Der Hausbau in Bayern wird immer teurer – mit München als unangefochtener Spitzenreiter bei den Kosten in der Region. Neue Daten zeigen, dass sich die Baupreise seit 2020 kontinuierlich nach oben entwickeln und Wohnbauprojekte zunehmend unter Druck setzen. Die aktuellsten Zahlen offenbaren, wo die stärksten Preissprünge stattgefunden haben – und warum Ausbauarbeiten mittlerweile der größte Kostentreiber sind.

Im November 2025 stiegen die Baukosten für Wohngebäude in Bayern im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,6 Prozent. Dieser Anstieg geht ausschließlich auf den Ausbau zurück, der sich um 3,2 Prozent verteuerte. Besonders stark betroffen war der Bereich Fensterbau und Verglasung, wo die Preise um 6,2 Prozent in die Höhe schossen.

Seit 2020 haben sich die Kosten für den Rohbau um 20 Prozent erhöht, während Ausbauarbeiten fast ein Drittel (32,7 Prozent) teurer geworden sind. Berichte des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) und des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA) sowie regionale Preisindizes bestätigen, dass München nach wie vor die teuerste Stadt für Wohnungsbau in Bayern bleibt. Die Entwicklung verdeutlicht eine wachsende Schere zwischen Rohbau- und Ausbaukosten: Während die Grundkonstruktion stetig, aber moderat im Preis steigt, treiben vor allem die stark gestiegenen Ausgaben für Fenster, Innenausbau und Ausstattung die Gesamtkosten in die Höhe.

Münchens Position als teuerste Stadt Bayerns für Wohnungsbau ist damit weiter gefestigt. Da insbesondere Ausbauarbeiten und Schlüsselmaterialien wie Verglasungen deutlich teurer werden, müssen Bauherren und Käufer mit deutlich höheren Rechnungen rechnen. Die Daten unterstreichen einen langfristigen Aufwärtstrend – Entspannung bei den Preisen ist vorerst nicht in Sicht.