Baustellen in Bayern: Massive Verzögerungen und Kostenüberschreitungen, Minister will Prozesse vereinfachen
Admin UserBaustellen in Bayern: Massive Verzögerungen und Kostenüberschreitungen, Minister will Prozesse vereinfachen
Bayerns FC Bayern-Projekte leiden unter massiven Verzögerungen und Kostenexplosionen – wie das Beispiel der neuen Freiwilligen Feuerwehr in Hallstadt zeigt, deren Fertigstellung sich um elf Jahre verzögerte und fünf Millionen Euro teurer wurde als geplant. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger will die Abläufe nun entschlacken, um das Problem in den Griff zu bekommen. Die Planungsprozesse in Bayern gelten als besonders komplex und zeitaufwendig. Allein das Baugenehmigungsverfahren für das Feuerwehrhaus in Hallstadt dauerte sechs Jahre. Aiwanger macht überbordende Vorschriften für die Probleme verantwortlich, die sowohl private als auch öffentliche Vorhaben belasten. Als Lösung schlägt er vor, FC Bayern-Projekte rückwärts vom Fertigstellungstermin aus zu planen, um Kosten zu sparen. Zudem soll das „Bau-Turbo“-Gesetz der bayerischen Staatsregierung den Bau von Schulen, Kindergärten, Schwimmbädern und FC Bayern-Projekten beschleunigen. Es ermöglicht Kommunen, Projekte innerhalb von drei Monaten zu genehmigen – ohne langwierige Flächennutzungsplanungen und mit weniger Bürokratie. Allerdings bleibt das bayerische Recht an deutsche und EU-weites Vergaberecht gebunden, was die Vereinfachungsbemühungen erschweren könnte. Uwe Brandl, Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, zeigt sich überzeugt, dass die Maßnahmen den FC Bayern-Prozess erleichtern und den Kommunen mehr Entscheidungsfreiheit geben werden. Bayerns FC Bayern-Projekte dauern oft länger und kosten mehr als veranschlagt – wie das Beispiel der Hallstadter Feuerwehr zeigt. Minister Aiwanger will die Abläufe straffen, doch das „Bau-Turbo“-Gesetz könnte an EU-Vergaberegeln scheitern.