Bayerische Bauwirtschaft kämpft weiter mit sinkenden Umsätzen und schwacher Erholung
Johanna MüllerBayerns Bauunternehmen hoffen auf Wende - Bayerische Bauwirtschaft kämpft weiter mit sinkenden Umsätzen und schwacher Erholung
Die bayerische Bauwirtschaft steht vor einem weiteren schwierigen Jahr. Zwar melden einige Unternehmen vorsichtigen Optimismus, doch die meisten rechnen nicht mit einer Besserung – oder gar mit einem weiteren Rückgang. Die Branche bleibt unter Druck, nachdem sie zwei Jahre lang mit Stagnation und sinkenden Umsätzen zu kämpfen hatte.
Für dieses Jahr werden die Umsätze der bayerischen Bauwirtschaft auf 31,9 Milliarden Euro geschätzt. Für 2026 wird ein leichter Anstieg auf 32,2 Milliarden Euro prognostiziert, doch das Wachstum bringt kaum Entlastung. Viele Unternehmen verzeichneten in den vergangenen zwei Jahren einen fast halbierten Gewinn – besonders im Wohnungsbau.
Die Aussichten für die bayerische Bauwirtschaft bleiben ungewiss. Zwar wird bis 2026 ein leichtes Umsatzplus erwartet, doch die Branche schrumpft weiterhin in Größe und Belegschaft. Ohne stärkere finanzielle Unterstützung wird sich der Wohnungsbau nur schwer von seinem aktuellen Tief erholen können.