21 December 2025, 14:03

Bayerische Landespolizeidirektion München: Pass nur auf dem Smartphone/ Bayerische Polizei bringt Algerier in Haft

Ein weißer Polizeiwagen parkt vor einer befahrenen Straße mit fahrenden Fahrzeugen, umgeben von Gras und Bäumen auf beiden Seiten.

Bayerische Landespolizeidirektion München: Pass nur auf dem Smartphone/ Bayerische Polizei bringt Algerier in Haft

Bayerisches Bundespolizeidirektion München: Nur der Pass auf dem Smartphone – Bundespolizei bringt Algerier in Abschiebehaft

Bayerisches Bundespolizeidirektion München – Füssen/Kempten – Am Mittwoch (23. April) kontrollierte die Bundespolizei in Kempten ... [Weiterlesen]

Die Bundespolizei in Kempten hat nach einer Verkehrskontrolle in Füssen einen algerischen Migranten in Abschiebehaft genommen. Der Vorfall ereignete sich am Dienstagnachmittag und führte zu Anklagen gegen zwei Männer im Fahrzeug. Ein Mitfahrer steht nun vor der Abschiebung aus Deutschland.

Eine Streife der Bundespolizei hielt am Dienstag in der Nähe von Füssen ein Auto mit französischem Kennzeichen an. Im Inneren befanden sich drei algerische Männer, die von den Beamten überprüft wurden. Der 38-jährige Hintersitzpassagier besaß keine gültigen Papiere – lediglich eine französische Krankenversicherungskarte und ein Handyfoto seines algerischen Passes.

Der Mann war bereits am Vortag illegal nach Deutschland eingereist, unterstützt von einem weiteren Algerier. Gegen den Fahrer wurde Anklage wegen Beihilfe zur illegalen Einreise und zum illegalen Aufenthalt erhoben. Auch der Hintersitzpassagier muss sich wegen seines unerlaubten Aufenthalts verantworten. Einen Tag später überstellte die Bundespolizei Kempten den undokumentierten Mann in eine Abschiebehaftanstalt nach Hof. Zudem wurde ein zweijähriges Einreise- und Aufenthaltsverbot verhängt. Da er weder in Deutschland noch in Nachbarländern über einen legalen Status verfügt, soll er nach Algerien abgeschoben werden. Der Beifahrer auf dem Vordersitz wurde als Zeuge vernommen und später entlassen. Das Verfahren läuft vor dem Amtsgericht Kempten, wo gegen den Hintersitzpassagier formell Anklage erhoben wurde.

Der Algerier bleibt bis zu seiner Abschiebung in Haft. Der Fahrer und der beteiligte Mitfahrer müssen nun mit rechtlichen Konsequenzen für ihre Rolle bei der illegalen Einreise rechnen. Die Bundespolizei bestätigte die Maßnahmen als Teil der routinemäßigen Grenzschutzkontrollen.