Bayerische Landfrauen kämpfen um gerettete Schulprogramme nach Förderstopp
Hannah BöhmBayerische Landfrauen kämpfen um gerettete Schulprogramme nach Förderstopp
Die Förderung für das Bildungsprogramm "Landfrauen machen Schule" wurde vom Freistaat Bayern überraschend gestrichen. Die kurz vor dem Jahreswechsel bekannt gegebene Entscheidung lässt 80 Schulklassen in der Region ohne die erwartete Unterstützung zurück. Die Kreisbäuerin Bettina Hechtel brachte das Thema beim Landfrauentag in Zirndorf zur Sprache und forderte Politiker auf, einzugreifen.
Bei der Veranstaltung stellte Hechtel Petra Guttenberger (CSU) und Harry Scheuenstuhl (SPD) direkt zur Rede und verlangte von beiden, sich für die betroffenen Klassen einzusetzen. Sie drängte die Politiker, die Kürzungen rückgängig zu machen, und warnte vor den Folgen für die Schulen.
Guttenberger reagierte mit der Zusage, aktiv zu werden. Sie zeigte sich zuversichtlich, dass das Programm trotz der gestrichenen Mittel in diesem Jahr noch umgesetzt werden könne. Scheuenstuhl betonte unterdessen die Notwendigkeit höherer Agrarförderung in den Haushaltsverhandlungen. Zudem forderte er eine detaillierte Aufschlüsselung, wie sich die Kürzungen auf den Unterricht auswirken würden.
Beide Politiker erklärten sich später bereit, die Situation zu prüfen. Sie versprachen, sich für die Wiederherstellung der gestrichenen Gelder für die Initiative einzusetzen.
Durch die Förderkürzung droht 80 Schulklassen die Teilnahme am Programm entzogen zu werden. Guttenberger und Scheuenstuhl haben nun zugesagt, das Problem anzugehen. Die weiteren Schritte hängen von den Haushaltsverhandlungen und zusätzlichen Gesprächen mit bayerischen Verantwortlichen ab.






