22 December 2025, 22:31

Bayerische Polizeigewerkschaft: Lassen Sie sich nicht auf guten Kriminalstatistiken ausruhen

Ein weißer Polizeiwagen steht vor einer befahrenen Straße mit fahrenden Fahrzeugen, umgeben von Gras und Bäumen auf beiden Seiten, in einer ländlichen Umgebung.

Bayerische Polizeigewerkschaft: Lassen Sie sich nicht auf guten Kriminalstatistiken ausruhen

Bayerische Polizeiunion: Gute Kriminalstatistiken reichen nicht aus

Teaser:Bayerische Polizeiunion – München – „Das subjektive Sicherheitsgefühl der bayerischen Bürger … ✚ Weiterlesen“

Die Bayerische Polizeiunion (DPolG) fordert umfassende Reformen, um die öffentliche Sicherheit zu verbessern und wachsende Bedenken in der Bevölkerung zu zerstreuen. Trotz positiver Kriminalstatistiken betont die Organisation, dass das Sicherheitsempfinden der Bürger durch strengere Gesetze und erweiterte Polizeibefugnisse gestärkt werden müsse.

Die DPolG-Spitze drängt auf mehr rechtliche Handlungsmöglichkeiten bei der Aufklärung von Straftaten im öffentlichen Raum. Zu den Vorschlägen gehören ein Ausbau der Videoüberwachung sowie der Einsatz von KI, um Verdächtige schneller zu identifizieren. Zudem fordert der Verband eine Lockerung der Datenschutzbestimmungen, um Sicherheitsbehörden effizienter arbeiten zu lassen.

Besonders problematisch sei der steigende Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger, die mittlerweile fast die Hälfte aller Fälle ausmachten, so die Polizeiunion. Als Gegenmaßnahmen schlägt sie schärfere Migrationskontrollen vor, darunter strengere Grenzkontrollen, schnellere Ablehnungen von Asylanträgen und konsequentere Abschiebungen. In der Drogenpolitik unterstützt die DPolG den bayerischen Innenminister und fordert eine Rücknahme des jüngst beschlossenen Cannabis-Gesetzes. Die Entkriminalisierung habe die Polizeiarbeit belastet, ohne die drogenbedingten Probleme zu verringern, argumentiert der Verband. Stattdessen brauche es mehr Prävention und eine härtere Gangart bei der Strafverfolgung.

Um aktuellen Bedrohungen zu begegnen, pocht die Polizeiunion auf höhere Investitionen in die innere Sicherheit, eine bessere Abstimmung zwischen den Behörden und rechtliche Anpassungen an moderne Risiken.

Die Forderungen kommen vor dem Hintergrund jüngster Vorfälle, die in der Öffentlichkeit für Unruhe sorgen. Die DPolG ist überzeugt, dass nur durch mehr Polizeipräsenz, strengere Migrationsregeln und eine Korrektur der Cannabis-Politik das Vertrauen der Bürger zurückgewonnen werden kann. Die zuständigen Stellen haben sich zu den konkreten Vorschlägen bisher noch nicht abschließend geäußert.