Bayern gegen Leverkusen endet 1:1 – Schiedsrichter-Entscheidungen entfachen Streit
Johanna MüllerDFB wehrt sich gegen Hoeneß-Kritik: "Keine skandalösen Fehler" - Bayern gegen Leverkusen endet 1:1 – Schiedsrichter-Entscheidungen entfachen Streit
Bayern Münchens 1:1 gegen Bayer Leverkusen am 14. März 2026 sorgt für Streit über Schiedsrichterentscheidungen
Das Unentschieden des FC Bayern München gegen Bayer Leverkusen hat für Kontroversen gesorgt – vor allem wegen umstrittener Schiedsrichterleistungen. Zwei aberkannte Tore, eine fälschlich gezeigte zweite Gelbe Karte und zwei Platzverweise ließen beide Mannschaften frustriert zurück. Der Ehrenpräsident des Vereins, Uli Hoeneß, bezeichnete die Spielführung später als die schlechteste, die er je in der Bundesliga erlebt habe.
Im Spielverlauf wurden dem FC Bayern zwei Treffer wegen Handspiels in der Vorlage aberkannt: Einmal hatte Jonathan Tah den Ball mit der Hand berührt, beim anderen Mal wurde Harry Kane ein Vergehen attestiert. Schiedsrichter Christian Dingert zeigte zudem Bayerns Nicolas Jackson die Rote Karte direkt und verwies Luis Díaz mit Gelb-Rot vom Platz, sodass die Münchner am Ende nur noch zu neunt spielten.
Nach dem Spiel übt Hoeneß scharfe Kritik an Dingerts Leistung. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) reagierte mit einer Überprüfung der Entscheidungen und verteidigte diese größtenteils. Demnach seien die meisten strittigen Szenen korrekt oder vertretbar bewertet worden – mit Ausnahme von Díaz' zweiter Gelben Karte, die Dingert später als Fehler einräumte.
Trotz der Diskussionen wies der DFB Hoeneß' grundsätzliche Vorwürfe zurück. Das Remis bescherte Bayern zwar einen Punkt, doch die Debatte über die Schiedsrichterleistungen hielt auch nach dem Abpfiff an.
Die DFB-Prüfung bestätigte fast alle Entscheidungen Dingerts, abgesehen vom eingeräumten Fehler bei Díaz' Platzverweis. Die Verärgerung des FC Bayern über die aberkannten Tore und die Roten Karten bleibt bestehen, doch gegen den Schiedsrichter wird es keine weiteren Konsequenzen geben. Das Ergebnis steht – beide Teams müssen eine hitzige und umstrittene Partie verarbeiten.