Bayern knüpft wirtschaftliche Zukunftsbande mit Zentralasien – Staatssekretär Weigert setzt auf langfristige Partnerschaften
Elias BraunBayern knüpft wirtschaftliche Zukunftsbande mit Zentralasien – Staatssekretär Weigert setzt auf langfristige Partnerschaften
Eine bayerische Wirtschaftsdelegation ist gerade von einer richtungsweisenden Reise nach Kasachstan und Kirgisistan zurückgekehrt. Unter der Leitung von Staatssekretär Roland Weigert markiert der Besuch den Beginn engerer Beziehungen zwischen Bayern und Zentralasien. Weigert, Mitglied der Freien Wähler im Bayerischen Landtag, bezeichnete die Region als "wirtschaftliche Zukunftsgrenze".
Die Reise der Delegation wurde mit Unterstützung des kasachischen Botschafters in Berlin, Nurlan Onzhanov, und des Münchner Generalkonsuls Denis Rogov organisiert. Weigert, der seit 2018 als Staatssekretär im Bayerischen Wirtschaftsministerium tätig ist, zeigte sich beeindruckt von den natürlichen Landschaften Kasachstans und der Gastfreundschaft der Bevölkerung.
Während des Besuchs betonte Weigert das Potenzial Bayerns, zum nachhaltigen Wachstum Kasachstans beizutragen. Besonders der starke bayerische Mittelstand – also kleine und mittlere Unternehmen – könnte Know-how in Hochtechnologiebranchen und beruflicher Ausbildung einbringen. Während Kasachstan auf schnelle ausländische Direktinvestitionen setzt, legt Bayern den Fokus auf langfristige Partnerschaften. Für die Zukunft plant Weigert, diese Initiative auszubauen. Gemeinsam mit Botschafter Onzhanov will er weitere Reisen nach Zentralasien organisieren, mit dem Ziel, Geschäftsbeziehungen aufzubauen, die weit über kurzfristige Projekte hinausgehen.
Die Delegationsreise unterstreicht das wachsende Interesse Bayerns an Zentralasien. Weigerts Fokus auf nachhaltige Zusammenarbeit könnte bayerischen Mittelständlern neue Chancen in der Region eröffnen. Künftige Besuche und Partnerschaften werden zeigen, wie sich diese wirtschaftlichen Verbindungen entwickeln.