Bayerns Elfmeter-Drama: Querfeld trifft doppelt gegen Neuer – und schreibt Geschichte
Elias BraunBayerns Elfmeter-Drama: Querfeld trifft doppelt gegen Neuer – und schreibt Geschichte
FC Bayern München sichert sich mit 3:2 gegen Union Berlin dramatischen Einzug ins DFB-Pokal-Achtelfinale
Am Mittwoch setzte sich der FC Bayern München in einem packenden Spiel mit 3:2 gegen Union Berlin durch und erreichte damit erstmals seit drei Jahren wieder die Winterphase des DFB-Pokals. Ein besonderer Höhepunkt war der 21-jährige Leopold Querfeld, der zweimal vom Elfmeterpunkt traf – beide Male gegen Manuel Neuer. Ein Novum für den Torhüter, der in seinen zuvor 905 Partien nie zwei Elfmetertore in einem Spiel kassiert hatte.
Die Münchner begannen dominant, doch Union Berlin kam nach der Pause stark zurück. Querfeld, der junge Mittelfeldspieler, trat zweimal selbstbewusst an und verwandelte beide Strafstöße – ein historischer Moment gegen den Routinier Neuer. In seinen 906 Profispielen hatte der Schlüsselfigur im Tor noch nie zwei Elfmeter in einer einzigen Begegnung hinnehmen müssen.
Der FC Bayern steht damit erstmals seit drei Jahren wieder im Viertelfinale des DFB-Pokals. Querfelds Doppelschlag per Elfmeter gegen Neuer wird als seltene Zäsur in der langen Karriere des Torwarts in Erinnerung bleiben. Nun gilt es für das Team, diese Dynamik in Pokal und Liga weiterzutragen.