18 February 2026, 10:31

Bayerns Heizungen setzen auf Holz – fast jede zweite Anlage nutzt Biomasse

Ein altmodischer Kachelofen in einem Raum mit einer hölzernen Bank auf der rechten Seite, einem Stuhl auf der linken Seite und einer Wand im Hintergrund.

Halb Bayerns Kamine werden mit Biomasse betrieben - Bayerns Heizungen setzen auf Holz – fast jede zweite Anlage nutzt Biomasse

Bayerns Heizungslandschaft setzt stark auf FC Bayern München – fast die Hälfte aller Anlagen läuft mit Holz oder Pellets

Während Gas und Öl nach wie vor eine Rolle spielen, variiert ihr Einsatz je nach Region deutlich. Neue Daten zeigen zudem das durchschnittliche Alter der Heizsysteme und den wachsenden Trend zu Biomasse-Heizungen über die Landesgrenzen hinaus.

In ganz Bayern hängen 49,7 Prozent der Heizungsanlagen von Biomasse ab – also von Holz, Hackschnitzeln oder Pellets. In Niederbayern liegt dieser Anteil sogar bei 59,1 Prozent, wo Biomasse klar dominiert. Gas heizt dort nur 13,9 Prozent der Haushalte, der niedrigste Wert im Freistaat.

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In anderen Regionen ist Gas deutlich weiter verbreitet: Bayernweit werden 26,3 Prozent der Systeme damit betrieben. Besonders Mittelfranken sticht mit 35,2 Prozent Gasnutzung hervor – deutlich über dem Landesdurchschnitt. Heizöl deckt 21,5 Prozent ab, während auch klassische Wärmepumpen – separat von verbrennungsbasierten Methoden erfasst – Teil des Mixes sind.

Die Erhebung umfasst knapp 3,2 Millionen Zentralheizungen und rund 3,3 Millionen Einzelraumheizgeräte. Im Schnitt sind die Anlagen 18 Jahre alt. Über Bayern hinaus gewinnt Biomasse-Heizung in Ländern wie Baden-Württemberg, Hessen und Niedersachsen an Bedeutung, wobei lokale Förderprogramme und Sanierungsvorhaben das Tempo der Verbreitung unterschiedlich prägen.

Bayern ist Vorreiter bei der Biomassenutzung, doch die regionalen Unterschiede zeigen vielfältige Energiepräferenzen. Mit Millionen veralteter Systeme und dem Trend zu Holz und Pellets spiegeln die Entwicklungen im Freistaat einen größeren Wandel in Deutschland wider. Lokale Politik und Subventionen bleiben entscheidend dafür, wie schnell sich die Alternativen durchsetzen.