Bayerns Rinderbestand schrumpft seit 2015 dramatisch – über 15 Prozent weniger Tiere

Bayerns Rinderbestand schrumpft seit 2015 dramatisch – über 15 Prozent weniger Tiere
Bayerns Rinderwirtschaft schrumpft – die Zahl der Betriebe und Tiere geht Jahr für Jahr zurück. Aktuelle Zahlen zeigen einen stetigen Rückgang sowohl bei den Herdengrößen als auch bei der Anzahl aktiver Höfe. Der Trend hält seit 2015 an und betrifft die Milch- und Fleischproduktion in der gesamten Region.
Stand 3. November 2025 zählt Bayern 2.713.070 Rinder, verteilt auf 37.434 Betriebe. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der Höfe um 658 – ein Minus von 1,7 Prozent. Auch die Gesamtzahl der Rinder verringerte sich um 20.133 Tiere, was einem Rückgang von 0,7 Prozent entspricht.
Seit 2015 ist der Schwund noch deutlicher: Die Anzahl der Rinderbetriebe stürzte um 23,5 Prozent ab, während der Gesamtbestand um 15,4 Prozent schrumpfte. Bei älteren Rindern ab zwei Jahren gab es einen Rückgang um 3,0 Prozent – in dieser Kategorie verbleiben nur noch 195.629 Tiere.
Milchkühe machen 38,0 Prozent des bayerischen Rinderbestands aus, insgesamt 1.030.887 Tiere. Doch die Zahl der Milchviehbetriebe selbst ging um 3,5 Prozent zurück. Fleischrassen bleiben dagegen selten und umfassen lediglich 212.083 Tiere.
Zweinutzungsrassen dominieren die Region und stellen 75,4 Prozent des gesamten Rinderbestands. Allein die Simmental-Rasse zählt 2.045.837 Tiere. Insgesamt gibt es 2.307.575 Zweinutzungsrinder, was ihre starke Verankerung in der bayerischen Landwirtschaft unterstreicht.
Forschungsprojekte wie "PA-SAFE-FEED", gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, suchen derzeit Milchviehbetriebe mit Dauergrünland. Bisher wurden jedoch keine konkreten bayerischen Landwirte oder Organisationen benannt, die sich an Initiativen zur Steigerung der Milchproduktion beteiligen.
Die neuesten Daten bestätigen den langfristigen Rückgang im bayerischen Rindersektor. Sowohl die Betriebszahlen als auch die Herdengrößen sind im vergangenen Jahrzehnt kontinuierlich gesunken. Angesichts der vorherrschenden Zweinutzungsrassen steht die Branche vor anhaltenden strukturellen und maßstablichen Veränderungen.

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