Neue Ausstellung ├╝ber Hitlers Aufstieg zur Macht in Bayern geplant - Bayerns spannende Geschichte 2026: Musik und ein düsteres Kapitel
2026 werden in Bayern zwei große Ausstellungen eröffnet, die jeweils unterschiedliche Facetten der Geschichte der Region beleuchten. Die erste, "Musik in Bayern", feiert von April bis November das reiche musikalische Erbe des Freistaats. Später im Jahr widmet sich eine zweite Ausstellung einem düsteren Kapitel – dem Aufstieg Adolf Hitlers und dem Ringen um Demokratie in den frühen 1920er-Jahren.
Die Ausstellung "Musik in Bayern" startet am 25. April 2026 in Freyung und läuft bis zum 8. November. Sie präsentiert eine breite Auswahl an Genres und Stilen, die die bayerische Musik über die Jahrhunderte geprägt haben.
Ab dem 8. Juli 2026 zeigt das Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg die Ausstellung "Brennpunkt Bayern: Hitler und der Kampf um die Demokratie". Die über 13 Monate laufende Schau zeichnet Hitlers politischen Aufstieg nach – vom Randfigur zur prägenden Kraft in der bayerischen Politik. Im Fokus stehen dabei Schlüsselmomente wie der Hitler-Ludendorff-Putsch 1923, bei dem Hitler und General Erich Ludendorff in München die Macht an sich reißen wollten. Die Ausstellung porträtiert zudem einflussreiche Persönlichkeiten, die Hitlers frühe Karriere prägten: Hermann Esser und Dietrich Eckart verfeinerten seine propagandistischen Methoden und schufen zwischen 1920 und 1923 den sogenannten "Führer-Mythos"*. Gleichzeitig stärkte Gottfried Feder Hitlers ideologische Ausstrahlung und half ihm, in den Anfangsjahren der NSDAP Anhänger zu gewinnen.
Die beiden Ausstellungen bieten gegensätzliche Blickwinkel auf die bayerische Geschichte. "Musik in Bayern" ist sechs Monate zu sehen, "Brennpunkt Bayern" bleibt über ein Jahr geöffnet. Gemeinsam spannen sie den Bogen von kulturellen Leistungen bis zu den politischen Umbrüchen, die das frühe 20. Jahrhundert prägten.