bbno$ und Blizzard überraschen mit Diablo II-Hip-Hop-Hymne "save me"
Blizzard Entertainment und der kanadische Rapper bbno$ haben für eine überraschende Zusammenarbeit die Kräfte gebündelt. Am 3. März 2026 veröffentlichten sie den Track "save me" – inklusive eines Musikvideos voller Anspielungen auf Diablo II. Das Projekt entstand aus bbno$' langjähriger Begeisterung für das Spiel – und einer juristischen Auseinandersetzung, die möglicherweise von Anfang an Teil des Plans war.
Die Partnerschaft nahm ihren Lauf, nachdem Blizzard dem Rapper am 18. Februar 2026 eine rechtliche Abmahnung zukommen ließ. bbno$ hatte auf seiner Website Inhalte mit Diablo-II-Bezug präsentiert, deren Entfernung das Unternehmen forderte. Statt eines Streits führte dies jedoch zu Gesprächen mit Blizzards Agentur GUT LA – und die Auseinandersetzung mündete in eine offizielle Kooperation.
Im Musikvideo schlüpft bbno$ in die Rolle des Hexenmeisters, einer mächtigen Klasse, die bereits in Diablo II: Resurrected spielbar ist. Die Produktion verbindet Realaufnahmen mit 3D-Animationen und echten Spielszenen. Fans haben bereits versteckte Easter Eggs entdeckt, darunter einen Verweis auf das berühmte Kuh-Level.
Auch Deckard Cain, der beliebte NPC aus Diablo II, hat einen besonderen Auftritt. Bekannt dafür, Beute zu identifizieren und Hintergrundgeschichten zu erzählen, spielt er im Video Schlagzeug – und rappt sogar in den Outtakes. Seine Einbindung verleiht dem Ganzen eine nostalgische Note, die bei den Fans gut ankommt.
Blizzard hatte bbno$ bereits vor der Veröffentlichung auf seinen Campus eingeladen – ein erster Hinweis auf die Zusammenarbeit. Dass der Rapper auf TikTok regelmäßig Diablo-Merch trug, hatte seine Begeisterung für das Spiel ohnehin deutlich gemacht.
Das "save me"-Musikvideo wird für seine gelungene Mischung aus Gaming-Nostalgie und Hip-Hop gefeiert. Da der Hexenmeister in Diablo II: Resurrected ohnehin ein Fanliebling ist, bietet der Song samt Visuals den Spielern eine weitere Möglichkeit, sich mit dem Spiel zu verbinden. Die Kooperation zeigt zudem, wie Blizzard kreative Wege findet, um mit seiner Community in Kontakt zu bleiben.






