BDLI schafft neues Vorstandsamt für Startups in der Luftfahrtbranche
Johanna MüllerBDLI schafft neues Vorstandsamt für Startups in der Luftfahrtbranche
Der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) hat ein neues Vorstandsamt eingeführt: den Startup-Beauftragten. Florian Seibel, Mitgründer und Co-CEO von Quantum Systems, übernimmt diese Position. Seine Berufung soll die Kluft zwischen etablierten Luftfahrtunternehmen und aufstrebenden Startups überbrücken.
Seibel bringt umfangreiche Erfahrung mit. Bevor er Quantum Systems mitgründete, diente er als Offizier bei der Bundeswehr. Zudem studierte er Luft- und Raumfahrttechnik an der Technischen Universität München. Unter seiner Führung hat Quantum Systems sich auf neun Standorte in sieben Ländern ausgeweitet.
Der BDLI vertritt über 260 Unternehmen mit rund 120.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 52 Milliarden Euro. Startups können beitreten, wenn sie jünger als fünf Jahre sind, weniger als 100 Mitarbeiter beschäftigen und einen Jahresumsatz von unter 10 Millionen Euro erzielen. Die Zahl der Startup-Mitglieder ist deutlich gestiegen – von etwa 40 im Jahr 2021 auf 120 im Jahr 2026.
Michael Schoellhorn, BDLI-Präsident und CEO von Airbus Defence and Space, betont die Bedeutung von Startups für die Zukunft der Branche. Seibels neue Rolle konzentriert sich darauf, die Sichtbarkeit von Startups zu erhöhen und die Zusammenarbeit innerhalb des Luftfahrtsektors zu fördern.
Als Startup-Beauftragter wird Seibel die Vernetzung zwischen jungen Unternehmen und der etablierten Luftfahrtindustrie stärken. Der BDLI erhofft sich von diesem Schritt mehr Innovation und eine bessere Unterstützung für das Wachstum junger Firmen. Die Zahl der Startup-Mitglieder hat sich in den letzten Jahren bereits verdreifacht.






