07 February 2026, 06:29

Betrüger zocken Senioren in Bayern mit perfiden Bank- und Polizeitricks ab

Eine alte Werbung für die Van Meter State Bank mit einem Mann im Anzug und Hut, auf der der Text die Dienstleistungen der Bank anpreist.

Betrüger zocken Senioren in Bayern mit perfiden Bank- und Polizeitricks ab

Dreiste Betrugswelle trifft ältere Bürger in Bayern

In den vergangenen zwei Wochen hat eine Serie dreister Betrugsmaschen ältere Einwohner in Bayern getroffen. Betrüger, die sich als Bankmitarbeiter oder Polizisten ausgeben, haben Opfer dazu gebracht, EC-Karten, PINs und Wertgegenstände herauszugeben – mit Verlusten in Höhe von mehreren tausend Euro.

Die Masche beginnt meist mit einem Anruf einer Person, die vorgibt, bei der Sparkasse oder einem anderen Geldinstitut zu arbeiten. Der Anrufer warnt vor verdächtigen Kontobewegungen und besteht darauf, einen angeblichen Bankmitarbeiter zu schicken, um die EC-Karte zu "prüfen".

In einigen Fällen folgen die Betrüger mit einem zweiten Anruf, diesmal als Polizisten getarnt. Sie fordern Bargeld, Schmuck oder andere Wertsachen und behaupten fälschlich, dies diene Ermittlungszwecken. Opfer, die darauf eingehen, müssen anschließend unberechtigte Abbuchungen oder den Diebstahl ihrer Habseligkeiten hinnehmen.

Die Kriminalpolizei Würzburg ermittelt derzeit in diesen Fällen, die sich vor allem gegen Senioren in Unterfranken und der Rhön region richten. Die Behörden warnen ausdrücklich: Geben Sie niemals Ihre PIN preis, überlassen Sie Ihre Karte niemals Fremden und überprüfen Sie immer die Identität eines Anrufers, bevor Sie handeln.

Personen mit Hinweisen werden gebeten, sich unter der Nummer 49 931 457-1732 an die Polizei zu wenden.

Die Betrugsfälle haben bereits zu erheblichen finanziellen Schäden bei mehreren Geschädigten geführt. Die Polizei ermittelt weiter und betont, wie wichtig es ist, bei unerbetenen Anrufen wachsam zu bleiben. Offizielle Stellen weisen darauf hin, dass seriöse Banken und Behörden niemals nach PINs fragen oder Bargeld auf diese Weise verlangen.