"Das Leben ist zu kurz" - Biathleten ehren Dahlmeier - Biathlon-Legende Laura Dahlmeier stirbt bei Bergunfall in Pakistan
Laura Dahlmeier, zweifache Olympische Championne und siebenfache Weltmeisterin im Biathlon, ist bei einem Bergunfall in Pakistan ums Leben gekommen. Die 29-Jährige zählte zu den erfolgreichsten Athletinnen ihrer Sportart und war für ihre überragenden Leistungen im Wettbewerb bekannt. Kolleginnen wie Franziska Preuß und Magdalena Neuner würdigten sie bei der Verleihung des Bayerischen Sportpreises.
Den Höhepunkt ihrer Karriere erreichte Dahlmeier in der Saison 2016/17: Sie sicherte sich den Gesamt-Weltcup-Sieg sowie den Kristallglobus in der Einzeldisziplin. Im selben Jahr gewann sie 20 Weltcup-Rennen und stellte mit mehreren Medaillen bei einer einzigen Biathlon-WM einen Rekord als erfolgreichste Teilnehmerin auf.
Beim Bayerischen Sportpreis wurde Franziska Preuß zwar für ihre eigenen Erfolge ausgezeichnet, doch stand für sie das Andenken an Dahlmeier im Mittelpunkt. Sie sprach über die Leidenschaft ihrer Freundin für das Bergsteigen und deren bewusste Bereitschaft, Risiken einzugehen. Trost fand Preuß darin, dass Dahlmeier bei dem tun starb, was sie am meisten liebte.
Auch Magdalena Neuner, eine weitere Biathlon-Legende, zeigte sich fassungslos, doch zugleich von einer stillen Akzeptanz des Schicksals geprägt. Gemeinsam mit Preuß ehrte sie Dahlmeiers außergewöhnliche Laufbahn und die Hingabe, die ihr Leben über den Sport hinaus prägte.
Dahlmeiers Tod hinterlässt eine Lücke im Biathlon – einer Sportart, in der sie unübertroffene Erfolge feierte. Ihre rekordverdächtigen Leistungen und ihre furchtlose Herangehensweise an Herausforderungen, ob im Wettkampf oder in den Bergen, bleiben ein bleibender Teil ihres Vermächtnisses. Die Würdigungen ihrer Mitstreiterinnen unterstreichen, welchen Einfluss sie sowohl innerhalb als auch außerhalb der Wettkampfbahn hatte.






