26 April 2026, 12:18

Bitcoin stürzt um 31 % – beginnt jetzt der große Bärenmarkt?

Tortendiagramm, das die Marktkapitalisierungen von Kryptowährungen im Jahr 2016 zeigt, mit Abschnitten für Bitcoin, Ethereum, Litecoin und andere Kryptowährungen auf einem weißen Hintergrund.

Bitcoin stürzt um 31 % – beginnt jetzt der große Bärenmarkt?

Kryptowährungsmärkte sind seit jeher für ihre dramatischen Ausschläge bekannt. Am 20. Januar 2025 erreichte Bitcoin mit 108.786 US-Dollar einen Rekordhöchststand – befeuert von der Hoffnung auf ein regulierungsfreundlicheres Klima unter Präsident Donald Trump. Doch nur zwei Monate später stürzte der Wert um über 31 Prozent ab und löste eine Debatte aus: Hat ein Bärenmarkt begonnen, oder handelt es sich lediglich um einen vorübergehenden Rücksetzer?

Die Begriffe "Bullenmarkt" und "Bärenmarkt" stammen aus dem 18. Jahrhundert und beschreiben Phasen steigender bzw. fallender Preise. Im Krypto-Bereich geht ein Bullenmarkt mit anhaltendem Preiswachstum, steigenden Handelsvolumina und starkem Investorenvertrauen einher. Optimismus breitet sich aus, Risikobereitschaft nimmt zu, und die Kurse klettern weiter nach oben.

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Das Gegenteil – ein Bärenmarkt – ist geprägt von lang anhaltenden Preisverfällen, schwacher Handelsaktivität und nachlassendem Investoreninteresse. Angst und Verkaufswellen dominieren, selbst erfahrene Händler werden auf die Probe gestellt.

Kryptomärkte handeln rund um die Uhr, verfügen aber über geringere Liquidität und weniger Schutzmechanismen als die traditionelle Finanzwelt. Diese Konstellation führt zu schnellen, unvorhersehbaren Kurssprüngen. Hohe Liquidität sorgt in der Regel für reibungsloseren Handel mit geringerer Volatilität – ist sie jedoch niedrig, können bereits kleine Transaktionen heftige Preisausschläge auslösen.

Der steile Fall des Bitcoin-Kurses auf knapp 73.000 US-Dollar warf Fragen zur weiteren Marktentwicklung auf. Einige Analysten werteten ihn als technische Korrektur, nicht als vollständigen Eintritt in einen Bärenmarkt. Andere warnten, dass die extreme Volatilität im Krypto-Bereich bedeutet, dass Vermögen innerhalb weniger Stunden gemacht – oder verloren – werden können.

Der Kryptomarkt bleibt höchst unberechenbar, mit plötzlichen Stimmungsumschwüngen und Preissprüngen. Zwar sorgte der jüngste Bitcoin-Einbruch für Besorgnis, doch die langfristige Entwicklung hängt von regulatorischen Weichenstellungen, dem Anlegerverhalten und den allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab. Vorerst bewegen sich Händler in einem Umfeld, in dem rasante Gewinne und Verluste zum Alltag gehören.

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