BMW hält an Sechszylindern und V8 fest – trotz strengerer Abgasregeln bis in die 2030er
Johanna MüllerBMW hält an Sechszylindern und V8 fest – trotz strengerer Abgasregeln bis in die 2030er
BMWs ikonische Reihensechs- und V8-Motoren bleiben noch Jahre in Produktion. Das Unternehmen bestätigte, dass die Nachfrage diese Antriebe am Leben halten wird – selbst bei verschärften Abgasvorschriften. Neue Modelle, darunter die nächste 3er-Reihe und der M5, werden weiter auf aktualisierte Versionen dieser Motoren setzen.
Der aktuelle B58-Reihensechszylinder bleibt in den M Performance-Modellen erhalten, etwa im Nachfolger des M340i. Die kommende G50-3er-Reihe führt zudem eine M350-Variante ein, die noch mehr Leistung als ihr Vorgänger bieten wird.
BMW M-Chef Frank van Meel betonte, dass sowohl der Reihensechszylinder als auch der V8 so lange gebaut werden, wie die Kunden sie nachfragen. Das Münchner Werk wird die S58- und S68-Motoren mindestens bis in die späten 2020er-Jahre fertigen. Diese Aggregate treiben Modelle wie die überarbeiteten M3 und M4 (G80/G82) bis 2027 an, ebenso wie den nächsten M5 (G90) und den künftigen XM (G09)-SUV.
Der nächste M3 (G84) erhält einen überarbeiteten 3,0-Liter-Reihensechszylinder, möglicherweise mit Mild-Hybrid-Technologie. Die zukünftigen X5 M- und X6 M-Modelle bleiben beim größeren 4,4-Liter-V8.
Aufgrund strengerer europäischer Abgasnormen wird der V8 im M5 zwar gedrosselt – die Systemleistung bleibt jedoch gleich. Die nordamerikanischen Versionen von M5 und XM behalten hingegen ihre aktuelle Leistung bei, da die Vorschriften dort weniger strict sind.
BMWs Engagement für seine Sechszylinder- und V8-Motoren sichert ihnen eine zentrale Rolle in der Performance-Palette des Herstellers. Die nächste Generation der M-Modelle – von der 3er-Reihe bis zum XM – wird diese Motoren mit kleinen Anpassungen für die Abgasnormen weiter nutzen. Die Produktion läuft voraussichtlich bis weit in die späten 2020er-Jahre.






