05 May 2026, 04:25

Brand in Landshut belastet Grundwasser – aktuelle Tests zeigen Fortschritte mit Einschränkungen

Feuerwehrleute in Helmen und Handschuhen spritzen Wasser aus einem Schlauch auf einen Container, um ein Feuer zu löschen, mit Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund, einem Rohr auf der linken Seite und einem Metallcontainer auf der rechten Seite.

Brand in Landshut belastet Grundwasser – aktuelle Tests zeigen Fortschritte mit Einschränkungen

Brand in Lebensmittelbetrieb in Landshut führte zu Grundwasserverschmutzung – aktuelle Tests zeigen Besserung, aber Einschränkungen bleiben

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Ein Brand in einem Lebensmittelproduktionsbetrieb in Landshut im vergangenen August verursachte eine Belastung des Grundwassers in der Umgebung. Durch die Löscharbeiten drangen Wasser und Schaummittel in den Boden ein, was zunächst zu Warnungen vor der Nutzung des Grundwassers führte. Aktualisierte Untersuchungen zeigen nun eine Verbesserung der Lage – doch in einem begrenzten Bereich gelten weiterhin Beschränkungen.

Der Vorfall ereignete sich im August 2024 in einem Betrieb an der Altdorfer Straße. Nach dem Großbrand riefen die Behörden die Anwohner eines weitläufigen Industriegebiets dazu auf, auf die Nutzung von Grundwasser zum Trinken, Baden oder Bewässern von Pflanzen zu verzichten. Die Stadt betonte jedoch, dass das Leitungswasser weiterhin nicht betroffen und bedenkenlos nutzbar sei.

Nachfolgende Untersuchungen im Spätherbst 2024 verringerten die Ausdehnung der Gefahrenzone. Proben aus dem November wiesen einen deutlichen Rückgang der meisten Schadstoffwerte auf – mit Ausnahme von Nickel. In der Folge gilt nur noch ein kleines Gebiet direkt angrenzend an das Firmenareal als belastet, wo weiterhin Vorsicht geboten ist.

Anwohner in dieser verbleibenden Zone wird geraten, auf die Nutzung von Grundwasser für Gärten oder zum Baden zu verzichten. Besonders dringend ist die Warnung für Risikogruppen, darunter Kinder, ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen.

Die jüngsten Tests bestätigen eine spürbare Verbesserung der Grundwasserqualität seit dem Brand. Zwar konnte der Großteil der ursprünglichen Gefahrenzone freigegeben werden, doch in einem begrenzten Abschnitt gelten nach wie vor Nutzungsbeschränkungen. Die Stadt überwacht die Situation weiterhin und stellt betroffenen Bürgern aktualisierte Karten zur Verfügung.

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