Bundesliga bricht Rekorde: Stuttgart, Bayern und Undav schreiben Geschichte am 27. Spieltag
Ben SchmidtBundesliga bricht Rekorde: Stuttgart, Bayern und Undav schreiben Geschichte am 27. Spieltag
Spieltag 27 der Bundesliga-Saison 2025/26 bot ein Feuerwerk an Toren und historischen Meilensteinen. Mit über 40 Treffern in den Partien wurde der höchste Wert seit dem 9. Spieltag der Spielzeit 2023/24 erreicht. Besonders herausragend war der 5:2-Erfolg des VfB Stuttgart gegen den FC Augsburg, während der FC Bayern mit 97 Saisontreffern zu diesem Zeitpunkt einen neuen Rekord aufstellte.
Der VfB Stuttgart unterstrich seine beeindruckende Auswärtsform und traf im 18. Bundesliga-Spiel in Folge auf fremdem Platz – ein langjähriger Klubrekord. Deniz Undav glänzte mit einem Doppelpack und ist damit der erste Spieler dieser Saison, dem in sechs aufeinanderfolgenden Partien ein Tor gelang. Mit seinen beiden Treffern erhöhte er sein Saisontor-Konto auf 18 und überholte damit vorerst Harry Kane (FC Bayern, 31 Tore) in der internen Torschützenliste – wenn auch nicht in der Gesamtwertung.
Undav reiht sich damit in eine exklusive Gruppe von nur fünf Spielern ein, die für Stuttgart in sechs Spielen hintereinander trafen. Noch vor dieser Saison hatte er bereits 70 Bundesliga-Tore erzielt, darunter 16 in der Aufstiegsrunde 2023/24 und 45 in der Spielzeit 2024/25.
Unterdessen sicherte sich Borussia Dortmund einen spektakulären 3:2-Sieg gegen den Hamburger SV, wobei Serhou Guirassy als einziger BVB-Akteur ohne Elfmeter traf. Bemerkenswert: Dortmund erhielt in einem Ligaspiel erstmals drei Strafstöße zugesprochen.
Der FC Bayern setzte unterdessen seine Torflut fort und steht nach 27 Spieltagen bei 97 Treffern – ein Bundesliga-Rekord zu diesem Saisonzeitpunkt. Bisher hatte noch keine Mannschaft zu diesem Zeitpunkt mehr als 81 Tore vorzuweisen.
Die aktuelle Spielrunde schrieb Bundesliga-Geschichte: von Stuttgarts Auswärtstor-Serie über Bayerns Offensivrekord bis hin zu Undavs sechs Spielen mit Torbeteiligung und Guirassys entscheidendem Treffer für Dortmund. Mit dem Saisonfinale in Sicht bleibt der Kampf um individuelle Auszeichnungen und Mannschaftserfolge spannend wie nie.






