23 December 2025, 06:55

Bundespolizeidirektion München: Jahresbericht der Bundespolizeidirektion Rosenheim - Rosenheimer Bundespolizei: Durchschnittlich fast zehn Migranten täglich

Ein weißer Polizeiwagen steht im Vordergrund, dahinter fahren mehrere Autos auf der Straße, umgeben von Gras und Bäumen auf beiden Seiten, in einer ländlichen Umgebung.

Bundespolizeidirektion München: Jahresbericht der Bundespolizeidirektion Rosenheim - Rosenheimer Bundespolizei: Durchschnittlich fast zehn Migranten täglich

Bundespolizeidirektion München: Grenzpolizei-Jahresbericht des Bundespolizeireviers Rosenheim – Durchschnittlich fast zehn Migranten täglich in Rosenheim

Bundespolizeidirektion München – Rosenheim – Das Bundespolizeirevier Rosenheim verzeichnete 2024 bei den Grenzkontrollen ...

Grenzkontrollen bei Rosenheim: Deutlich weniger illegale Einreiseversuche – aber weiterhin fast zehn unerlaubte Migranten pro Tag

Die Grenzkontrollen im Raum Rosenheim registrierten im Jahr 2024 weniger illegale Einreiseversuche. Wie aus den aktuellen Zahlen hervorgeht, dokumentierte das Bundespolizeirevier Rosenheim rund 3.300 Fälle – ein Rückgang um 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Trotz dieses deutlichen Rückgangs trafen die Beamten im Schnitt weiterhin auf fast zehn undokumentierte Migranten pro Tag.

Fast ein Fünftel der Personen, die versucht hatten, illegal nach Deutschland einzureisen, waren syrische Staatsbürger. Am häufigsten nutzten die Migranten Busse (etwa 45 Prozent der Fälle), gefolgt von Zügen (30 Prozent). Bei rund 20 Prozent der Vorfälle kamen Pkw zum Einsatz, oft im Zusammenhang mit dem Verdacht auf Schleusungskriminalität.

Die Behörden nahmen im Schnitt alle vier Tage einen mutmaßlichen Schleuser fest. Bisher konnten jedoch keine konkreten Personen oder Gruppen als Drahtzieher dieser Aktivitäten öffentlich identifiziert werden. Neben Schleusungsdelikten deckten die Beamten 2024 etwa 210 Fälle von gefälschten oder manipulierten Dokumenten auf. Die Zahl der Drogendelikte ging leicht zurück – von rund 320 auf 290 registrierte Fälle. Gleichzeitig vollstreckten die Polizeikräfte etwa 370 Haftbefehle, die sich gegen Personen mit offenen gerichtlichen Forderungen, ausstehenden Gefängnisstrafen oder bevorstehender Inhaftierung richteten. Rund 1.900 Migranten – etwa 60 Prozent der aufgegriffenen Personen – wurde die Einreise an der Grenze offiziell verweigert.

Obwohl die Gesamtzahl illegaler Einreisen im Vergleich zu 2023 sank, blieb die tägliche Anzahl der Kontakte mit undokumentierten Migranten konstant hoch. Die Kontroll- und Vollstreckungsmaßnahmen, darunter Dokumentenprüfungen und die Durchsetzung von Haftbefehlen, wurden weiterhin intensiv durchgeführt. Besonders im Fokus der Grenzbehörden standen syrische Staatsangehörige sowie mutmaßliche Schleusernetzwerke.