Bundespolizeidirektion München: Unbefugte Eintritte und Beschlagnahmungen nach der temporären Wiedereinführung von Binnengrenzkontrollen durch die Bundespolizei in Bayern nach 140 Tagen

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Eine Warntafel ist an einem Tor vor einer Baustelle angebracht, mit Häusern und Bäumen im Hintergrund.

Bundespolizeidirektion München: Unbefugte Eintritte und Beschlagnahmungen nach der temporären Wiedereinführung von Binnengrenzkontrollen durch die Bundespolizei in Bayern nach 140 Tagen

Bayern führte am 16. September 2024 vorübergehend wieder Grenzkontrollen an allen seinen landgestützten Schengen-Grenzen ein. Die Maßnahme sollte die innere Sicherheit stärken und irreguläre Migration eindämmen. Bis Ende 2024 hatten die Behörden fast 10.000 Fälle registriert, in denen Personen nach unerlaubten Einreiseversuchen abgewiesen oder zurückgeschickt wurden.

Die Bundespolizei sammelte Daten zu Grenzeingriffen vom Mitte September bis zum 2. Februar 2025. Die vorläufigen Statistiken zeigen, dass 9.820 Menschen entweder an der Grenze zurückgewiesen oder nach illegalen Grenzübertritten in ihre Herkunftsländer zurückgeführt wurden. Diese Zahlen umfassen alle Landgrenzen, darunter die zu Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg und Dänemark.

Das Staatssekretariat für Migration (SEM) veröffentlicht in der Schweiz seit September 2024 solche Daten. Bundesweite deutsche Zahlen, die noch geringfügigen Anpassungen unterliegen können, sind über ein besonderes Meldesystem abrufbar. Beamte betonten, dass die Kontrollen Teil umfassender Bemühungen seien, die sekundäre Migration zu steuern und die Sicherheit zu gewährleisten. Ausführlichere bundesweite Statistiken sind im Presseportal unter http://presseportal.de/blaulicht/pm/73990/5963091 einsehbar. Die Daten spiegeln die Erhebungen der Bundespolizei bis Dezember 2024 wider, wobei weitere Aktualisierungen möglich sind, sobald die Meldesysteme ihre Aufzeichnungen finalisieren.

Durch die vorübergehenden Kontrollen kam es bis Anfang 2025 zu nahezu 10.000 Eingriffen. Die Behörden bringen diese Maßnahmen mit einer verbesserten Überwachung unerlaubter Bewegungen über die Schengen-Grenzen in Verbindung. Die gesammelten Daten bleiben vorläufig und können im Zuge der abschließenden Berichterstattung noch überprüft werden.

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