Bürgermeister-Duell in Mauerstetten: Holderried gegen Schick vor der Wahl
Elias BraunBürgermeister-Duell in Mauerstetten: Holderried gegen Schick vor der Wahl
Mauerstettens anstehende Kommunalwahlen: Amtsinhaber Holderried trifft auf Herausforderer Schick
Am 8. März treten bei der Bürgermeisterwahl in Mauerstetten der amtierende Bürgermeister Armin Holderried und sein Herausforderer Benjamin Schick gegeneinander an. Vor der Abstimmung haben Bürger:innen die Möglichkeit, die Kandidaten bei einer öffentlichen Podiumsdiskussion am 3. Februar kennenzulernen. Im Mittelpunkt stehen dabei zentrale Themen wie Wohnraum, Verkehr und die finanziellen Herausforderungen der Gemeinde.
Die unter dem Titel „Duell um das Rathaus“ stattfindende Veranstaltung bietet zudem den Bewerber:innen für den Gemeinderat eine Plattform und gibt den Anwesenden die Chance, zuvor eingereichte Fragen zu stellen.
Die Diskussion am 3. Februar bietet Wähler:innen die Gelegenheit, beide Bürgermeisterkandidaten direkt zu erleben. Armin Holderried, der seit 18 Jahren die Geschicke der Gemeinde lenkt, setzt auf Kontinuität und überparteiliche Führung. Sein Kontrahent Benjamin Schick ist ein 40-jähriger Zahntechniker, Mitglied der CSU, verheiratet und Vater von zwei Kindern.
Beide Kandidaten haben ihre Schwerpunkte für die kommenden sechs Jahre skizziert. Sowohl Holderried als auch Schick befürworten einen ausgeglichenen Haushalt, den Abbau von Schulden und einen effizienten Umgang mit Steuermitteln. Zudem schlagen sie den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, die Verbesserung von Radwegen und die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum durch Neubauten und Fördermittel vor. Auch die Modernisierung von Breitbandnetz, Schulen und energieeffizienten Einrichtungen zählt zu den gemeinsamen Zielen.
Die finanzielle Lage Mauerstettens hat sich in den letzten Jahren verschlechtert – die Gewerbesteuereinnahmen liegen nicht mehr über dem Durchschnitt. Diese und weitere kommunale Herausforderungen werden bei der Diskussion thematisiert.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, Spenden für den „Kartei der Not“-Leserhilfefonds sind jedoch willkommen. Während kein Essen angeboten wird, können Getränke vor Beginn der Diskussion und in der Pause erworben werden. Bürger:innen sind aufgefordert, ihre Fragen im Voraus einzureichen; die Redaktion wird möglichst viele davon für die Kandidaten auswählen.
Das „Duell um das Rathaus“ soll den Wähler:innen ein klareres Bild von den Plänen der Bewerber vermitteln, bevor es am 8. März an die Urnen geht. Angesichts finanzieller Belastungen und dringender Infrastrukturprojekte zielt die Diskussion darauf ab, die Entscheidungsfindung der Bürger:innen zu erleichtern. Spenden und Getränkeverkäufe kommen lokalen Initiativen zugute, während die Veranstaltung selbst für alle offen bleibt.