26 December 2025, 12:28

Chaos am Flughafen München: Lufthansa-Chef attackiert Management vor den **Herbstferien 2024**

Ein belebter Flughafeninnenraum mit vielen wartenden Menschen, Gepäck auf der linken Seite und gläserne Türen mit Richtungsschildern im Hintergrund.

Chaos am Flughafen München: Lufthansa-Chef attackiert Management vor den **Herbstferien 2024**

Flughafen München kämpft mit massiven Überlastungen – Lufthansa-Chef übt scharfe Kritik

Am Flughafen München häufen sich Verspätungen und Überfüllungen, was die Reisepläne tausender Passagiere durcheinanderbringt. Lufthansa-Chef Carsten Spohr hat das Management des Airports öffentlich scharf kritisiert, während Behörden vor noch längeren Wartezeiten während der bevorstehenden bayerischen Herbstferien warnen. Nun wird nach dringenden Reformen gerufen, um die steigenden Passagierzahlen zu bewältigen.

Die Probleme spitzten sich besonders zum Ende des Oktoberfests zu, als rund 700 Reisende ihre Flüge wegen Kapazitätsengpässen verpassten. Personalmangel und eine hohe Krankheitsquote – laut der Gewerkschaft Verdi bei bis zu 19 Prozent – verschärfen die Lage zusätzlich. Die Organisation macht strukturelle Defizite für die anhaltenden Verzögerungen verantwortlich.

Der Freistaat Bayern, der die Mehrheit am Flughafen hält, fordert nun Maßnahmen zur Effizienzsteigerung. Geplant sind unter anderem die Einstellung von 500 zusätzlichen Mitarbeitern sowie der Ausbau der Scanner-Kapazitäten, um die Abfertigung auf bis zu 4.000 Passagiere pro Stunde zu erhöhen. Dennoch bleibt unklar, wie viele zusätzliche Kräfte während der Herbstferien tatsächlich eingesetzt werden.

Lufthansa-Chef Spohr hatte zuvor die mangelhafte Bewältigung der Überlastung durch den Flughafen öffentlich kritisiert. Als Reaktion werden Passagiere nun aufgefordert, mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen einzutreffen. Die Flughafenleitung bestätigte zudem, dass die Wartezeiten in Stoßzeiten weiterhin länger ausfallen werden.

Obwohl der Flughafen München Schritte zur Verbesserung der Abläufe einleitet, bleiben die Herausforderungen bestehen. Die Neueinstellungen und technologischen Aufrüstungen sollen die Verzögerungen verringern – doch in Hochphasen müssen Reisende weiterhin mit Gedränge rechnen. Die Behörden beobachten die Situation weiterhin genau, während die Reformen vorangetrieben werden.