04 March 2026, 16:30

Chaos in Dubai und Abu Dhabi: 25.000 gestrandete Passagiere durch Flugausfälle

Eine Liniengrafik, die die Anzahl der Flugpassagiere in den Vereinigten Staaten von 2019 bis 2021 zeigt, mit begleitendem Text.

Chaos in Dubai und Abu Dhabi: 25.000 gestrandete Passagiere durch Flugausfälle

Spannungen im Nahen Osten führen zu massiven Flugausfällen – 25.000 Passagiere in Dubai und Abu Dhabi gestrandet

Die eskalierende Lage im Nahen Osten hat zu weitreichenden Störungen im Flugverkehr geführt: Rund 25.000 Reisende sitzen derzeit in Dubai und Abu Dhabi fest. Seit dem 28. Februar sind wichtige Luftkorridore über der Golfregion gesperrt, was zu massiven Reisebehinderungen geführt hat. Allein bei Emirates und Etihad sind über 10.000 beziehungsweise 5.000 Passagiere betroffen. Kriminelle nutzen die Chaoslage bereits aus und locken gestrandete Fluggäste mit gefälschten Hotlines und betrügerischen Erstattungsangeboten in die Falle.

Der aktuelle Krisenherd entstand am 28. Februar, als die verschärften regionalen Spannungen die Schließung zentraler Flugrouten erzwangen. Bis zum 3. März entwickelten sich Dubai und Abu Dhabi zu zentralen Drehkreuzen für gestrandete Reisende, während Airlines verzweifelt versuchen, Umleitungen oder Alternativen zu organisieren. Sowohl Emirates als auch Etihad bestätigten erhebliche Verspätungen, betonen jedoch, dass sie ihre vertraglichen Verpflichtungen erfüllen und Passagiere so schnell wie möglich befördern wollen.

Nach der EU-Verordnung 261/2004 haben Reisende, die von Europa aus starten oder mit europäischen Airlines fliegen, unter Umständen Anspruch auf Entschädigung bei Flugannullierungen. Wer eine Pauschalreise gebucht hat, kann aufgrund der offiziellen Reisewarnung für den Nahen Osten kostenlos stornieren. Reiseveranstalter müssen bei außergewöhnlichen Umständen zudem Ersatzbeförderungen organisieren oder bis zu drei Übernachtungen übernehmen.

Mittendrin im Chaos machen Betrüger mit gefälschten Hotlines Jagd auf verzweifelte Passagiere. Eine Frau aus Niederbayern verlor 2.500 Euro, nachdem sie eine betrügerische Rückrufnummer in einer Stornierungsbenachrichtigung kontaktiert hatte. Die Behörden warnen dringend davor, unbekannte Links anzuklicken oder Fernzugriff auf Geräte zu gewähren. Stattdessen sollten Reisende Hotline-Nummern ausschließlich über die offiziellen Websites der Airlines oder Buchungsportale prüfen. Fordert ein angeblicher Mitarbeiter Fernzugriff an, wird geraten, das Gespräch sofort zu beenden und die Bank zu kontaktieren.

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Die anhaltenden Störungen halten tausende Passagiere weiter in der Schwebe, während Airlines und Reiseveranstalter nach Lösungen suchen. Experten raten von voreiligen Stornierungen ab, da Erstattungen nicht garantiert sind, und empfehlen, vor jedem Schritt offizielle Quellen zu konsultieren. Angesichts der akuten Betrugsgefahr ist es unerlässlich, alle Kommunikationswege über vertrauenswürdige Kanäle zu verifizieren.