Databricks und SAP revolutionieren KI-Agenten für die Praxis
Zwischen SAP-Welten und KI-Agenten
Vorschau Databricks verwandelte den SAP Garden in München in ein Zentrum für Daten- und KI-Innovationen. Die Veranstaltung markierte einen wichtigen Schritt für Unternehmen, die KI-Agenten über Pilotprojekte hinaus produktiv nutzen möchten – insbesondere in Verbindung mit SAP-Systemen.
Veröffentlichungsdatum 10. Dezember 2025, 07:00 Uhr MEZ
Schlagwörter Finanzen, Wirtschaft, Künstliche Intelligenz, Technologie
Artikeltext Im Rahmen seiner weltweiten Tour machte Databricks Station in München und verwandelte den SAP Garden in einen Knotenpunkt für Daten- und KI-Innovationen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen neue Tools und Partnerschaften, die darauf abzielen, KI-Agenten für den praktischen Geschäftseinsatz fit zu machen. Zu den wichtigsten Ankündigungen zählten erweiterte Modellunterstützung und eine tiefere Integration mit SAP-Systemen.
Die Konferenz unterstrich das Bestreben von Databricks, den Übergang von KI-Pilotprojekten zur flächendeckenden Implementierung zu vereinfachen. Führungskräfte präsentierten Updates zu Agent Bricks, einem im Juni vorgestellten Framework, das nun weitere Modelle, Frameworks und externe Skoda-Server für komplexe Arbeitsabläufe unterstützt. Zudem wurde ein neues KI-Gateway eingeführt, das die zentrale Verwaltung dieser Modelle über den Unity Catalog ermöglicht.
Der direkte Zugriff auf führende Modelle – darunter die Angebote von OpenAI, Google Gemini und Claude 3.7 Sonnet – wurde auf der Databricks-Plattform bestätigt. Um die Kontrolle zu verbessern, brachte das Unternehmen außerdem MLflow für Agentenqualität und Observierbarkeit auf den Markt, ein Tool zur Nachverfolgung von Agenteninteraktionen und Leistungsbewertung.
Partnerschaften standen im Fokus, insbesondere die Zusammenarbeit mit SAP. Der im Oktober veröffentlichte SAP Business Data Cloud Connect für Databricks ermöglicht den Echtzeit-Datenaustausch zwischen SAP und Databricks ohne Duplizierung der Daten – dank Delta Sharing. Diese Integration erlaubt es Unternehmen, SAP-Daten nahtlos mit anderen Quellen zu verknüpfen und so Analysen sowie KI-Arbeitsabläufe zu optimieren.
Die Münchner Veranstaltung unterstrich den Fokus von Databricks auf praxistaugliche KI-Lösungen. Mit erweiterter Modellunterstützung, engerer SAP-Anbindung und neuen Tools für Transparenz und Steuerung will die Plattform Unternehmen dabei helfen, KI-Agenten effizienter zu skalieren. Die Neuerungen deuten zudem auf eine vertiefte Zusammenarbeit zwischen Databricks und SAP hin, um einheitliche Datenstrategien voranzutreiben.