17 January 2026, 14:07

Deutschlands Biathlon-Staffel kämpft um letzte Olympiatickets für Antholz

Silbernes Abzeichen mit rotem Stern, Emblem der Olympischen Spiele 1949 in Deutschland, mit zentrierter Schrift auf einem einfarbigen Hintergrund.

Deutschlands Biathlon-Staffel kämpft um letzte Olympiatickets für Antholz

Die olympische Biathlon-Staffel in Antholz steht bevor – nur noch wenige Tage bis zum Männerrennen über 4x7,5 Kilometer am 17. Februar. Frankreich und Norwegen gelten als Top-Favoriten auf die Medaillen. Unterdessen bleibt die endgültige Teamaufstellung Deutschlands noch offen: Bisher haben erst drei Athleten die Qualifikationskriterien vollständig erfüllt.

Die deutsche Staffel für Antholz formiert sich noch. Bisher erfüllen nur Philipp Nawrath, Justus Strelow und Philipp Horn die vollen Qualifikationsbedingungen – einen Top-8-Platz sowie zwei Top-15-Ergebnisse. David Zobel hat die Kriterien teilweise erfüllt, während Danilo Riethmüller, Lucas Fratzscher und Johannes Kühn noch um ihre Startplätze kämpfen müssen.

Das letzte Weltcup-Rennen in Ruhpolding bietet die letzte Chance für die Athleten auf der Kippe. Eine starke Leistung dort könnte ihnen den Olympiatraum sichern. Nawrath hat seine Form bereits unter Beweis gestellt: Beim selben Rennen in Ruhpolding feierte er mit Platz drei seinen ersten Staffel-Podestplatz der Saison. Der dritte Rang der deutschen Mannschaft in Ruhpolding kam zur rechten Zeit und gab dem Team wichtigen Auftrieb. Nun gilt es, diesen Schwung mit nach Antholz zu nehmen – wo jeder Platz in der Aufstellung gegen die starke Konkurrenz zählen wird.

Mit dem Staffelrennen am 17. Februar vor der Tür muss der deutsche Trainerstab die endgültige Vierer-Aufstellung festlegen. Die letzte Qualifikationsmöglichkeit in Ruhpolding wird entscheiden, ob Riethmüller, Fratzscher oder Kühn zu Nawrath, Strelow und Horn stoßen. Der Kampf um die olympischen Startplätze geht in die entscheidende Phase.