Dobrindt will Videoüberwachung und Taser-Einsatz an Bahnhöfen bundesweit ausbauen
Elias BraunPolizeiaktion an Bahnhöfen - Dobrindt lobt Videoüberwachung - Dobrindt will Videoüberwachung und Taser-Einsatz an Bahnhöfen bundesweit ausbauen
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat das Videoüberwachungssystem am Münchner Hauptbahnhof gelobt und dessen Bedeutung bei der Bekämpfung von Kriminalität und der Stärkung der Sicherheit hervorgehoben. Er kündigte Pläne an, solche Maßnahmen bundesweit auszuweiten.
Dobrindt betonte, dass die Videoüberwachung in den vergangenen Jahren die Zahl der identifizierten Tatverdächtigen deutlich erhöht habe – die Zahl habe sich verdreifacht. Er setzte sich dafür ein, die Finanzierung kontinuierlich fortzuführen, um weitere Bahnhöfe mit den notwendigen Mitteln auszustatten.
Erst im Oktober hatte der Bundestag den Einsatz von Elektroschockpistolen (Tasern) legalisiert. Dobrindt forderte nun deren flächendeckende Einführung bei der Bundespolizei. An diesem Wochenende verstärkt die Bundespolizei ihre Einsätze an rund 40 Bahnhöfen in ganz Deutschland, darunter gezielte Kontrollen an Problemstandorten in Bayern.
In Bayern wird bis Sonntag eine verstärkte Polizeipräsenz an den Bahnhöfen München, Nürnberg, Regensburg und Aschaffenburg aufrechterhalten. An diesen vier Standorten gilt zudem von Freitag 15:00 Uhr bis Sonntag 3:00 Uhr ein Waffenverbot.
Dobrindts Besuch am Münchner Hauptbahnhof unterstreicht das Engagement der Bundesregierung, die Sicherheitsvorkehrungen an Bahnhöfen bundesweit zu verbessern. Der Ausbau der Videoüberwachung und der Einsatz von Tasern sollen die Sicherheit weiter erhöhen und kriminelle Handlungen abschrecken.