31 December 2025, 10:32

Doppelte Weihnachtsfreude: Seltene Drill-Affen und Yak-Nachwuchs im Wuppertaler Zoo

Ein Affe und sein Baby sitzen auf einem Ast.

Doppelte Weihnachtsfreude: Seltene Drill-Affen und Yak-Nachwuchs im Wuppertaler Zoo

Weihnachtliche Nachwuchsfreude im Wuppertaler Zoo: Zwei seltene Neuankömmlinge bereichern die Artenschutzarbeit

Pünktlich zu den Feiertagen hat der Wuppertaler Zoo zwei besondere Neuzugänge begrüßt: Am Heiligabend erblickte ein stark gefährdeter Drill-Affe das Licht der Welt, nur zwei Tage später folgte ein Yak-Kalb. Beide Geburten setzen ein festliches Zeichen für die Schutzbemühungen des Zoos.

Das erste Jungtier, ein weiblicher Drill, wurde am 24. Dezember geboren. Die Art ist in freier Wildbahn massiv bedroht – in Kamerun und Nigeria schrumpfen die Bestände dramatisch. Wilderei und Lebensraumverlust haben diese Primaten an den Rand des Aussterbens gebracht. Das junge Weibchen wird nun in ein europäisches Zuchtprogramm integriert, das den Erhalt der Art sichern soll.

Die zweite Geburt folgte am 26. Dezember: Ein Yak-Kalb kam bei frostigen Temperaturen zur Welt. Trotz der eisigen -1°C in Wuppertal erkundet das Jungtier bereits neugierig sein Außengehege. Yaks sind von Natur aus an extreme Kälte angepasst, sodass das milde Winterwetter für den Nachwuchs ideale Bedingungen bietet.

Die Zoo-Mitarbeiter betonen die Bedeutung beider Geburten: Der Drill-Nachwuchs stärkt die Rolle des Zoos im internationalen Artenschutz, während die schnelle Anpassungsfähigkeit des Yak-Kalbs die Widerstandskraft der Art in kühleren Klimazonen unter Beweis stellt.

Die beiden Neuankömmlinge verleihen der Schutzarbeit im Wuppertaler Zoo neuen Schwung. Der Drill wird eine Schlüsselrolle in Zuchtprogrammen zum Erhalt seiner bedrohten Art spielen, und das Yak-Kalb bietet Besuchern die Gelegenheit, ein robustes Tier in winterlicher Umgebung zu beobachten.