08 December 2025, 08:13

Eching holt den Sieg: Landkreis Landshut radelt sich an die Spitze

Eine Gruppe von Menschen, die mit dem Himmel im Hintergrund Rad fahren.

Eching holt den Sieg: Landkreis Landshut radelt sich an die Spitze

Tausende Kilometer klimafreundliche Mobilität

Gewinner des StadtRadeln-Wettbewerbs 2025 steht fest

27. Oktober 2025, 00:29 Uhr

Die StadtRadeln-Kampagne 2025 hat in ganz Deutschland Rekorde gebrochen: Über 1,2 Millionen Teilnehmende legten gemeinsam 237 Millionen Kilometer mit dem Rad zurück. Allein im Landkreis Landshut radelten mehr als 1.100 Fahrradbegeisterte über 230.000 Kilometer – genug, um die Erde während der Aktionszeit täglich fast sechsmal zu umrunden. Besonders herausragend: Die kleine Gemeinde Eching sicherte sich den Spitzenplatz bei der Beteiligung.

Eching führte die Region Landshut mit 133 Radlerinnen und Radlern an, die gemeinsam 29.186 Kilometer zurücklegten. Damit zeigte die Gemeinde eine beeindruckende Begeisterung fürs Radfahren und ließ andere Orte im Landkreis deutlich hinter sich.

In der Einzelwertung dominierte Ursula Binder mit stolzen 2.775 Kilometern. Angelika Forster folgte auf Platz zwei mit 1.880 Kilometern, während Theresa Mirlach mit 1.614 Kilometern den dritten Rang belegte.

Bei den Teams setzte sich die Staatliche Realschule Ergolding durch und fuhr insgesamt 25.894 Kilometer. Das Team „Mia Zwoa“ – Evelyn und Hans Kriwy – gewann hingegen den Preis für „Teams mit den höchsten Kilometern pro Person“ und erreichte im Schnitt 1.174,5 Kilometer pro Kopf.

Der Erfolg der Kampagne fällt in eine Zeit, in der der Landkreis Landshut die Radnutzung weiter fördern will. Um dies zu unterstützen, läuft die Fahrradumfrage des Landkreises noch bis zum 30. Oktober 2025. Die Rückmeldungen sollen in die Planung künftiger Verbesserungen der Radinfrastruktur und -sicherheit einfließen.

An der diesjährigen StadtRadeln-Aktion beteiligten sich 3.013 Kommunen – so viele wie nie zuvor. Die starke Leistung des Landkreises Landshut spiegelt das wachsende Interesse am Rad als Alltagsverkehrsmittel wider. Mit laufenden Umfragen und Infrastrukturprojekten wollen die Verantwortlichen den Schwung auch in den kommenden Jahren aufrechterhalten.