Eisrettung am Seehamer See: Einsatzkräfte üben lebenswichtige Techniken unter Extrembedingungen
Elias BraunEisrettung am Seehamer See: Einsatzkräfte üben lebenswichtige Techniken unter Extrembedingungen
Ein Team von Rettungskräften hat kürzlich am Seehamer See eine realitätsnahe Eisrettungsübung durchgeführt. Zwölf Einsatzkräfte verbrachten drei Stunden damit, in eisigen Bedingungen lebensrettende Techniken zu trainieren. Ziel der Übung war es, sich auf echte Notfälle vorzubereiten, bei denen es auf Schnelligkeit ankommt, um Unterkühlung und Kreislaufversagen zu verhindern.
Bei der Übung stiegen zwei Feuerwehrleute in die eiskalten Fluten des Seehamer Sees. Sie trugen vollständige Trockenanzüge, Rettungswesten, Seile und Karabiner zum Schutz. Mit einem Eispickel und einer Rettungsschlitten zogen sie simulierte "Opfer" aus dem zugefrorenen See.
Es handelte sich um die erste große Eisrettungsübung in der Region seit etwa acht oder neun Jahren. Die Wasserrettung Miesbach leitete den Einsatz, wobei der Name des stellvertretenden technischen Leiters nicht genannt wurde. Eine weitere ähnliche Übung ist für nächstes Wochenende am Spitzingsee geplant.
Die Schulung unterstrich die Bedeutung einer schnellen Reaktion bei Eisunfällen. Die Rettungskräfte üben entscheidende Fähigkeiten, um für den Ernstfall gewappnet zu sein. Weitere Übungen sollen die Einsatzbereitschaft weiter stärken.