Erding Gladiators zwischen Triumph in Heilbronn und Debakel in Füssen
Johanna MüllerErding Gladiators zwischen Triumph in Heilbronn und Debakel in Füssen
Die Erding Gladiators erlebten eine turbulente Woche im Dezember: Nach einem spektakulären Comeback-Sieg folgte eine deutliche Niederlage. Am 23. Dezember setzten sie sich mit 5:4 gegen die Heilbronner Falken durch – nach einer chaotischen Unterbrechung. Doch nur drei Tage später kassierten sie beim EV Füssen ein 0:5 und suchen weiterhin nach einem festen Cheftrainer.
Die Woche begann vielversprechend: Am 23. Dezember empfingen die Gladiators die Falken vor 2.100 Zuschauern. Das Spiel nahm eine ungewöhnliche Wendung, als ein von Gästefans ausgelöster Feueralarm eine 15-minütige Pause erzwang. Nach der Fortsetzung gelang Erding die Aufholjagd zum 5:4-Endstand.
Doch der Schwung verflog schnell. Am 26. Dezember reiste das Team nach Füssen, wo der US-Amerikaner Bauer Neudecker früh zweimal traf. Die Gastgeber dominierten von Beginn an, während die Gladiators trotz offensivem Start kaum Torchancen kreierten. Im zweiten Drittel erhöhte Füssen auf 4:0, und auch im Schlussabschnitt blieb Erding ohne Antwort – das 5:0 besiegelte die Niederlage. Seit dem Abgang von Dominik Quinlan führt das Duo Thomas Daffner (unterstützt von Thomas Brandl) interimistisch das Team. Berichte vom 20. und 21. Dezember bestätigten, dass diese Lösung bis Jahresende bestehen bleibt. Nun bereiten sich die Gladiators auf das Heimspiel gegen die Bayreuth Tigers am 28. Dezember (18 Uhr) vor.
Die Niederlage unterstreicht die anhaltende Trainerfrage in Erding. Die wechselhafte Form – zwischen packendem Comeback und klarer Niederlage – zeigt die Herausforderungen auf. Das Duell gegen Bayreuth wird zeigen, ob das Team vor dem Jahreswechsel wieder Stabilität findet.