Eskalation um Alphonso Davies: FC Bayern wirft Kanada Fahrlässigkeit nach Kreuzbandriss vor
Elias BraunEskalation um Alphonso Davies: FC Bayern wirft Kanada Fahrlässigkeit nach Kreuzbandriss vor
Ein Streit zwischen dem FC Bayern München und dem Kanadischen Fußballverband ist wegen der Kreuzbandverletzung von Alphonso Davies eskaliert. Der Spieler riss sich das vordere Kreuzband während Kanadas Sieg gegen die USA im März 2022.
Der FC Bayern wirft dem Nationalteam Fahrlässigkeit vor, während kanadische Verantwortliche jede Schuld von sich weisen. Die Verletzung ereignete sich in einem Spiel, in dem Davies die vollen 90 Minuten durchspielte. Anschließend flog er zurück nach München, wo Ärzte den Kreuzbandriss bestätigten. Bayern-Chef Jan-Christian Dreesen kritisierte den kanadischen Verband scharf, weil dieser den langen Rückflug ohne vorherige medizinische Untersuchung erlaubt habe.
Zudem behauptet der FC Bayern, Davies hätte aufgrund früherer Muskelprobleme gar nicht spielen dürfen. Franz Schiemer, Berater des kanadischen Teams, wies diese Vorwürfe jedoch zurück. Er bezeichnete die Verletzung als "unglaublich ungünstigen Zufall" und betonte, sie habe nichts mit vorherigen Beschwerden zu tun.
Schiemer ging noch weiter und lobte Davies' "elektrisierende" Leistungen sowie seine Bedeutung für die Mannschaft. Inzwischen hat sich der Spieler erholt und soll im bevorstehenden WM-Turnier eine zentrale Rolle für Kanada einnehmen.
Die Auseinandersetzung bleibt vorerst ungeklärt, eine offizielle Stellungnahme des kanadischen Nationalteams steht noch aus. Mit Davies' Rückkehr zur vollen Fitness rückt nun wieder seine Leistung auf dem Platz in den Fokus. Seine Verfügbarkeit für die WM markiert einen entscheidenden Moment für Kanadas Turnierverlauf.






