09 November 2025, 02:17

Ester Ledecká vor unmöglicher Wahl: Ski oder Snowboard im Februar 2026

Eine Gruppe von Menschen, die auf einer zugefrorenen Fläche Schlittschuh laufen, umgeben von Gebäuden.

Ester Ledecká vor unmöglicher Wahl: Ski oder Snowboard im Februar 2026

Ester Ledecká, die außergewöhnliche Athletin, die bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang sowohl im Ski-Super-G als auch im Snowboard-Parallel-Riesenslalom Gold gewann, steht bei den Spielen 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo vor einem Terminproblem. Am 8. Februar 2026 sind ihre Wettbewerbe in beiden Disziplinen zur gleichen Zeit angesetzt. Die Austragungsorte liegen etwa vier Autostunden voneinander entfernt – ein logistisches Hindernis, das es ihr unmöglich macht, an beiden teilzunehmen.

Ledecká ist überzeugt, dass die Zeitplanung hätte besser abgestimmt werden können, um ihrer einzigartigen Situation als Athletin in zwei verschiedenen Sportarten Rechnung zu tragen. Versuche, den Wettkampfplan anzupassen, blieben jedoch erfolglos. Als mögliche Lösung wurde ein Helikoptertransfer zwischen den Veranstaltungsorten diskutiert, doch Wetterbedingungen könnten diesen Plan vereiteln. FIS-Präsident Johan Eliasch bezeichnete den Terminkonflikt als 'große Schande' und sprach sich für Ledeckás Anliegen aus. Trotz des Rückschlags bleibt die Sportlerin entschlossen, am 12. Februar 2026 im Super-G anzutreten.

Der Terminkonflikt am 8. Februar 2026 stellt eine Herausforderung für Ledeckás historisches Vorhaben dar, bei den Winterspielen 2026 sowohl im Ski- als auch im Snowboard-Wettbewerb anzutreten. Zwar wurden Lösungen wie ein Helikoptertransport in Erwägung gezogen, doch könnten Wetterbedingungen dies verhindern. Ungebrochen bleibt Ledeckás Wille, sich auf ihren Super-G-Wettkampf später im Verlauf der Spiele vorzubereiten.