Ex-HSV-Direktor lobt klare Transferstrategien von Bayern und Köln
Jonas Boldt, ehemaliger Sportdirektor des Hamburger SV, hat sowohl den FC Bayern München als auch den 1. FC Köln für ihre jüngsten Transferaktivitäten gelobt. Er würdigte die Entscheidungen der Bayern und hob die strategische Kaderneugestaltung der Kölner hervor.
Boldt zeigte sich beeindruckt von den Transferentscheidungen der Bayern, die gemeinsam mit Cheftrainer Vincent Kompany getroffen wurden, und bezeichnete sie als "richtige Weichenstellungen". Er erwartet, dass der Verein nach der Bundesliga-Saison den Fokus auf die Champions League legen wird. Trotz einiger später Neuverpflichtungen sei der Kader stark genug, um im Frühjahr auch in der Liga ausreichend Rotation zu ermöglichen, so Boldt. Zudem lobte er die Führungsetage der Bayern dafür, Risiken einzugehen und sich nicht dem öffentlichen Druck zu beugen.
Auch die Transferpolitik des 1. FC Köln fand Boldt anerkennenswert. Unter der Leitung von Trainer Lukas Kwasniok und Sportdirektor Thomas Kessler habe der Verein den Kader durch die Integration zahlreicher Neuzugänge in ein neues 3-4-3-System gestärkt. Mehrere Leistungsträger wurden durch Neuverpflichtungen wie Kristoffer Lund und Sebastian Sebulonsen ersetzt. Boldt betonte, dass die Neuzugänge gut zum Konzept des Cheftrainers passten und gezielt Lücken geschlossen hätten – trotz zahlreicher Abgänge.
Jonas Boldt hat den FC Bayern München und den 1. FC Köln für ihre Transferaktivitäten im Sommer gelobt. Beide Vereine hätten ihren Kader gestärkt und strategisch kluge Entscheidungen getroffen, so der Experte. Er erwartet, dass die Bayern nach der Liga-Saison ihren Fokus auf die Champions League richten, und würdigt die Transferpolitik beider Klubs.