Fahrradschnellstraße zwischen Zirndorf und Nürnberg bleibt vorerst blockiert
Elias BraunFahrradschnellstraße zwischen Zirndorf und Nürnberg bleibt vorerst blockiert
Die Pläne für eine Fahrradschnellstraße entlang der alten Bibert-Bahntrasse zwischen Zirndorf und Nürnberg bleiben weiter blockiert. Das vom Freistaat Bayern unterstützte Projekt stößt auf anhaltenden Widerstand im Stadtrat von Oberasbach. Ohne die Beteiligung der Stadt kann die Strecke nicht realisiert werden – obwohl der Freistaat die volle Finanzierung zugesagt hat.
Die stillgelegte Bibert-Bahntrasse wird bereits seit Langem als potenzielle Route für einen Rad- und Fußweg gehandelt. Lokale Gruppen, darunter die SPD und Bürgerinitiativen, drängen auf einen Kompromiss, um das Vorhaben wiederzubeleben. Der ADFC in Oberasbach schlug kürzlich vor, die Unterhaltspflicht der Stadt auf 20 Jahre zu begrenzen, bevor der Freistaat die Verantwortung übernimmt. Die Stadtverwaltung Oberasbachs wies dies jedoch als rechtlich nicht umsetzbar zurück – mit Verweis auf die geltenden bayerischen Straßenverkehrsgesetze.
Die Zukunft der Fahrradschnellstraße hängt nun von rechtlichen und politischen Weichenstellungen ab. Oberasbach hat die Landesgesetzgeber aufgefordert, die notwendigen Regelungen für solche regionalübergreifenden Projekte zu schaffen. Bis dahin verbleiben die geplante Strecke – und mit ihr die zugesagten Fördermittel – in der Schwebe.