Familie mit Kleinkind überlebt eisige Nacht am Breitenberg dank spektakulärer Rettung
Johanna MüllerFamilie mit Kleinkind überlebt eisige Nacht am Breitenberg dank spektakulärer Rettung
Familie mit Kleinkind nach nächtlicher Odyssée am Breitenberg gerettet
Eine dreiköpfige Familie wurde am 7. Januar 2026 vom Breitenberg im Ostallgäu gerettet, nachdem sie bei eisigen Temperaturen eine Nacht lang ausgestzt war. Die Bergwacht Pfronten leitete die aufwendige Rettungsaktion ein, nachdem die Gruppe die letzte Fahrt der Bergbahn verpasst hatte. Unter den Geretteten befanden sich ein eineinhalbjähriges Kind sowie ein Hund.
Die Familie saß auf dem Berg fest, als die Temperaturen auf minus zwölf Grad Celsius fielen. Die extreme Kälte löste große Sorgen vor Unterkühlung aus – besonders bei dem kleinen Kind.
Die Rettungskräfte handelten zügig und setzten Bergbahngondeln, eine Pistenraupe und ein Geländefahrzeug ein, um die Gestrandeten zu erreichen. Sowohl die Eltern als auch das Kleinkind und der Hund wurden unverletzt ins Tal gebracht. Die Behörden gaben die Namen der Familie nicht preis, um ihre Privatsphäre zu schützen. Die Kosten für den Einsatz werden ihr in voller Höhe in Rechnung gestellt.
Trotz der widrigen Wetterbedingungen verlief die Rettung erfolgreich, und niemand erlitt Schäden. Die Bergwacht erinnerte Besucher daran, die Fahrpläne der Bergbahnen zu prüfen und sich auf plötzliche Wetterumschwünge vorzubereiten. Der Vorfall zeigt, wie riskant es ist, in den Alpen unvorbereitet von extremen Temperaturen überrascht zu werden.