FC Bayern II kassiert 26.000 Euro Strafe und Punktabzug nach Pyro-Chaos

Johanna Müller
Johanna Müller
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Ein Fußballfeld mit grünem Rasen, weißen Begrenzungslinien und einem Strafstoßpunkt, der durch einen weißen Pfosten mit einer roten und weißen Fahne markiert ist.Johanna Müller

Strafe und Punktabzug für FC Bayern - FC Bayern II kassiert 26.000 Euro Strafe und Punktabzug nach Pyro-Chaos

FC Bayern München II mit 26.000 Euro Strafe und Punktabzug belegt

Die zweite Mannschaft des FC Bayern München wurde mit einer Geldstrafe von 26.000 Euro und einem Punktabzug bestraft, nachdem Fans während eines Spiels Pyrotechnik gezündet hatten. Der Vorfall ereignete sich am 5. Dezember beim Auswärtsspiel gegen den SV Wacker Burghausen, wo Leuchtkörper das Spiel unterbrachen und den Schiedsrichter zweimal zum Abpfiff zwangen. Dies ist bereits der zehnte Verstoß von Bayern-Anhängern in der aktuellen Saison der Regionalliga Bayern.

Das Spiel gegen Burghausen musste mehrfach unterbrochen werden, nachdem Fans pyrotechnische Gegenstände entzündet hatten. Der Unparteiische stoppte die Partie zweimal aus Sorge um die Sicherheit der Spieler und Offiziellen. Nach einer Prüfung des Falls verhängte das Sportgericht des Bayerischen Fußball-Verbands (BFV) eine Strafe in Höhe von 26.000 Euro sowie einen Punktabzug für die Bayern-Reserve.

Der Verein hat nun die Möglichkeit, gegen den Punktabzug Widerspruch einzulegen – vorausgesetzt, der Verantwortliche wird ermittelt. Laut Verbandsregeln muss Bayern innerhalb von drei Monaten oder spätestens fünf Wochen vor dem letzten Spieltag der Saison einen offiziellen Antrag stellen. Bei Erfolg könnte die Sanktion rückgängig gemacht werden.

Der aktuelle Vorfall reiht sich in eine wachsende Liste von Verstößen ein: Allein in dieser Saison wurden Bayern-Fans bereits zehnmal wegen Verstößen gegen die Stadionordnung belangt. Der BFV erklärte zudem, dass die Geldstrafe innerhalb eines Jahres reduziert werden könnte, falls die Ermittlungen zur Identifizierung der Täter führen.

Rechtlich hat der Verein die Option, zivilrechtlich gegen den Verursacher vorzugehen, um die Strafe zurückzufordern. Ein Urteil des Bundesgerichtshofs stützt dieses Vorgehen und ermöglicht es Bayern, eine Erstattung zu verlangen, sobald der Schuldige feststeht.

Die Strafen folgen auf wiederholte Regelverstöße seitens der Bayern-Anhänger. Der Verein sieht sich nun mit einer finanziellen Belastung und einem Punktabzug konfrontiert, die jedoch beide gemildert werden könnten, falls der Täter überführt wird. Der Bayerische Fußball-Verband hat klare Fristen für mögliche Einsprüche oder weitere Schritte gesetzt.

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