Glückloser Neuer entgeht der Kritik: Bayerns bester erster Durchgang - FC Bayern krönt historische Hinrunde mit neuem Bundesliga-Rekord
FC Bayern München hat einen neuen Vereinsrekord für die beste Hinrunde einer Bundesliga-Saison aufgestellt. Mit 15 Siegen und nur zwei Unentschieden in 17 Spielen sammelte das Team 47 Punkte – genauso viele wie in der Saison 2013/14, diesmal jedoch mit einer deutlich überlegenen Tordifferenz von +53. Der jüngste Erfolg gelang gegen einen kämpferischen 1. FC Köln, der die Gäste zwar hart arbeiten ließ, am Ende aber doch unterlag.
Das Spiel begann spektakulär: Kölns Fans zündeten zum Anpfiff Pyrotechnik, wodurch sich der Spielbeginn um fast zehn Minuten verzögerte. Nach der Unterbrechung gingen die Gäste überraschend früh in Führung, nachdem Bayerns Torhüter Manuel Neuer einen seltenen Fehler begangen hatte. Kölns Said El Mala sorgte in der ersten Halbzeit immer wieder für Gefahr und trieb mit schnellen, aggressiven Kontern die Bayern-Abwehr zur Verzweiflung.
Kurz vor der Pause gelang Serge Gnabry der Ausgleich, der die Stimmung vor dem Seitenwechsel noch einmal drehte. In der zweiten Hälfte übernahm der FC Bayern das Kommando: Min-jae Kim brachte die Münchner in der 71. Minute in Führung, bevor Lennart Karl in der 84. Minute mit dem 3:1 den Sieg perfekt machte. Damit verlängerte Bayern seine ungeschlagene Serie unter Druck und krönte eine historische Hinrunde. Trotz einer starken Leistung unter dem neuen Köln-Trainer Lukas Kwasniok reichte es für die Domstädter am Ende nicht gegen das überlegene Team, das weiterhin unangefochten an der Tabellenspitze der Bundesliga steht.
Mit dem 15. Saisonsieg bleibt der FC Bayern fest auf Titelkurs. Die dominante Hinrunde – geprägt von gnadenlosem Offensivfußball und defensiver Stabilität – setzt Maßstäbe. Für den 1. FC Köln zeigt die Niederlage trotz einzelner Lichtblicke einmal mehr, wie schwer es ist, sich gegen die Beste der Liga durchzusetzen.