FC Bayern München zahlt 70.000 Euro Strafe für Pyro-Vorfälle seiner Fans
Elias BraunFC Bayern München zahlt 70.000 Euro Strafe für Pyro-Vorfälle seiner Fans
Der FC Bayern München muss nach zwei getrennten Vorfällen mit Pyrotechnik durch eigene Fans Strafen in Höhe von insgesamt knapp 70.000 Euro zahlen. Die Geldbußen basieren auf Urteilen des Sportgerichts des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), die nun rechtskräftig und verbindlich sind.
Der erste Vorfall ereignete sich vor dem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach. Anhänger zündeten mindestens 50 pyrotechnische Gegenstände, woraufhin eine Strafe von 50.000 Euro verhängt wurde. Davon darf der Verein bis zu 16.500 Euro für Sicherheitsnachrüstungen oder Gewaltpräventionsprogramme verwenden.
Ein zweiter Verstoß geschah während der Partie gegen den 1. FC Heidenheim. Hier setzten Fans mindestens 15 Pyroobjekte ein, was zu einer Strafe von 18.750 Euro führte. Auch in diesem Fall kann der FC Bayern bis zu 6.250 Euro der Geldbuße für ähnliche präventive Maßnahmen einsetzen.
Die DFB-Entscheidungen bestätigen, dass beide Verfahren nun abgeschlossen sind und keine weiteren Rechtsmittel mehr möglich sind.
Die Strafen summieren sich für den FC Bayern auf fast 70.000 Euro wegen Fehlverhaltens der Fans. Der Verein behält die Option, Teile der Summe in Sicherheitsverbesserungen oder Gewaltprävention zu investieren. Ob weitere Bundesliga-Klubs 2023 mit ähnlichen Sanktionen belegt wurden, teilte der DFB nicht mit.






